Ostermayer: Neues Förderprogramm für innovative Filmkunst

"Pixel, Bytes & Film" geht on air - erster Kunstfilm wird am 7.2. ausgestrahlt

Wien (OTS) - Mit "Die Kunst ist tot. Lebt denn die neue Kunst?" startet der ORF am Sonntag, den 7. Februar 2014 um 11:40 Uhr in ORF III die neue Medienkunst Film-Reihe "Pixel, Bytes & Film". Insgesamt werden 12 Filmprojekte aus dem, gemeinsam vom Bundeskanzleramt, dem ORF und der Akademie der bildenden Künste Wien gestarteten Filmförderprogramm, gezeigt: "Wir können uns auf eine spannende und vielfältige Sendereihe freuen. Gleichzeitig bieten wir damit den Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform, um ihr Können einem breiteren Publikum vorzustellen. Denn ein wichtiges Ziel dieser Kooperation ist es, das künstlerische Potenzial neuer filmischer Formen und Sendungsformate zu erproben", so Kulturminister Josef Ostermayer. „Gemeinsam mit dem ORF haben wir damit ein Förderprogramm für Kunst in den Massenmedien geschaffen, bei viele Möglichkeiten der ästhetischen Darstellung ausgelotet und genutzt werden könnten.“ ****

"Dass sich Österreichs Filmschaffende auf höchstem internationalen Niveau bewegen, wurde in den vergangenen Jahren nicht zuletzt durch zahlreiche Auszeichnungen bis hin zum Oscar belegt. Der ORF ist als wichtigster und verlässlicher Partner der heimischen Filmwirtschaft stolz darauf, Teil dieser überaus kreativen Szene zu sein. Dank der Kooperation mit dem BKA gelingt es uns darüber hinaus, in diesem Bereich neue Impulse zu setzen und Nachwuchstalenten die Möglichkeit zu geben, ihre kreativen Leistungen in ORF III der Öffentlichkeit zu präsentieren“, so ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz.

Für die Akademie der bildenden Künste Wien ist die Kooperation ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Wissenstransfer in den Künsten stattfinden kann: "Absolventinnen und Absolventen, die in einem Trainingsprogramm gelernt haben, ihr an der Kunstuniversität erworbenes künstlerisches Wissen auch als Expertinnen- und Expertenwissen umzusetzen, konnten sich in der Zusammenarbeit mit den Artists in Residence sogleich praktisch erproben. Die Rückmeldungen -und die Ergebnisse zeigen, dass diese Zusammenarbeit für beide Seiten enorm produktiv waren", so Andrea Braidt, Vizerektorin der Akademie der bildenden Künste Wien.

Zur Förderung experimenteller Filmkunst haben das Bundeskanzleramt und der ORF im Jänner 2015 die Kooperation Pixel, Bytes & Film" gestartet. Die neue Förderinitiative richtet sich insbesondere an Künstlerinnen und Künstler die mit multimedialen Filmformaten im Fernsehen arbeiten. Als Partnerinstitution fungiert dabei die Akademie der bildenden Künste Wien. Insgesamt wurden von einer Fachjury und dem ORF-III-Kulturbeirat 12 Projekte ausgewählt, und es stand eine Fördersumme von insgesamt 144.000 Euro zur Verfügung. Die ausgewählten Beiträge werden nun im Rahmen der Medienkunstreihe "Artist in Residence" auf ORF III ausgestrahlt. Den Anfang macht die künstlerische Arbeit von Alexandra Wieser "Die Kunst ist tot. Lebt denn die neue Kunst?", in der die Filmemacherin drei Wegbereiter der österreichischen Medienkunst - Richard Kriesche, Peter Weibel und Hans Scheugl - mit ihren früheren Arbeiten und Fernsehauftritten in Dialog treten lässt.

Ausstrahlungstermin der 1. Sendung: Sonntag 7.2.2016, 11:40Uhr.
In Folge gibt es jeden Monat einen Kunstfilm zu sehen, unter anderem von Simone Bader, Karin Ferrari, Erich Goldmann oder Alexander Gugitscher.

Nachzusehen sind die Beiträge auch in der ORF TV-Thek (tvthek.orf.at/) und auf tv.orf.at/orf3/stories/artist-in-residence. Den Trailer zur Sendung finden Sie auf
https://www.facebook.com/orfIIIartistinresidence/ und in Kürze auch
auf vimeo: https://vimeo.com/pixelbytesfilm.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Kerstin Hosa, MAS
Kabinett des Bundesministers Dr. Josef Ostermayer
Pressesprecherin Kunst & Kultur
Tel.: +43 1 531 15 - 202122
Mob.: +43 664 610 63 62
E-Mail: kerstin.hosa@bka.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBU0001