ORF III am Wochenende: Fortsetzung des Medienkunstprojekts „Artist in Residence“ und Jubiläumsproduktion „Idomeneo“

Außerdem: Fidel Castro und Che Guevara in „zeit.geschichte“, „Theater & Fernsehlegenden“ und „KulturWerk“ zum 80. Geburtstag von Elisabeth Orth

Wien (OTS) - Der ORF-III-Programmabend rollt am Samstag, dem 6. Februar 2016, die Geschichte der beiden Anführer der kubanischen Revolution, Fidel Castro und Che Guevara, auf. Am Sonntag, dem 7. Februar 2016, setzt ORF III sein zeitgenössisches Fernsehkunstprojekt fort, das im vergangenen Jahr unter dem Titel „Pixel, Bytes & Film“ mit den bereits bestehenden Schienen „Neue Filmformate“ des Bundeskanzleramts (seit 2011) und „Artist in Residence“ von ORF III Kultur und Information (seit 2013) zu einer neuen Förderinitiative für multimediale Filmformate und Fernsehkunst verbunden wurde. Bevor „Erlebnis Bühne“ die Jubiläumsproduktion von „Idomeneo“ aus dem Theater an der Wien im Sonntag-Hauptabend präsentiert, würdigt ORF III die Burgtheater-Doyenne Elisabeth Orth anlässlich ihres 80. Geburtstags mit einer Theateraufzeichnung von „Die drei Schwestern“ und der „KulturWerk“-Ausgabe mit der Schauspiellegende aus dem vergangenen Jahr.

Samstag, 6. Februar:

Der „zeit.geschichte“-Abend startet am Samstag um 20.15 Uhr mit der Dokumentation „Fidel Castro – Der Weg zur Macht“: 49 Jahre herrschte der kubanische „máximo líder“, der für viele noch immer als Siegelbewahrer des Sozialismus und legendärer Revolutionär gilt, auf der Karibikinsel und zwang seinem Land einen spannungsvollen Zweikampf mit den USA auf. Der Film zeigt Fidel Castros Werdegang und seinen Aufstieg zur Macht, wobei auch die fragwürdigen Seiten des Revolutionärs, der Kuba ohne Duldung von Widerspruch und mit dem absoluten Willen zur Macht regierte, beleuchtet werden.

Danach befasst sich die Doku „Die letzten Tage einer Legende – Che Guevara“ (21.10 Uhr) mit dem zweiten kubanischen Revolutionär. Che Guevara begab sich im November 1966 nach Bolivien, um dort gemeinsam mit einer 44-köpfigen Guerillatruppe eine Revolution loszutreten. Die Bemühungen standen jedoch von Beginn an unter keinem guten Stern. Anfang Oktober 1967 stürmten 3.000 Soldaten den Stützpunkt der Aufrührer und nahmen einen verwundeten Che Guevara fest. Wenige Tage danach wurde er hingerichtet.

Den Abschluss bildet ein „ORF III Spezial“ mit Walter Salles’ Spielfilm „Die Reise des jungen Che“ (22.05 Uhr) aus dem Jahr 2003. Der 23-jährige Medizinstudent Ernesto Guevara de la Serna (Gael García Bernal) verlässt mit seinem Freund Alberto (Rodrigo de la Serna) das wohlbehütete Zuhause in Buenos Aires und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise durch Lateinamerika. In Ernesto keimt allmählich jene politische Vision, die ihn schließlich als Che Guevara weltbekannt machen sollte. In weiteren Rollen sind u. a. Mía Maestro, Mercedes Morán, Jean Pierre Noher und Lucas Oro zu sehen.

Sonntag, 7. Februar:

Um 11.40 Uhr startet mit Alex Wiesers Fernsehkunstwerk „Die Kunst ist tot. Lebt denn die neue Kunst?“ das zeitgenössische Fernsehkunstprojekt „Pixel, Bytes & Film – Artist in Residence“ von ORF III und BKA mit zwölf neuen Folgen. Die österreichische Regisseurin lädt drei Wegbereiter der österreichischen Medienkunst, Richard Kriesche, Hans Scheugl und Peter Weibel, dazu ein, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Anhand ausgewählter Ausschnitte aus dem ORF-Archiv wird ihnen in Erinnerung gerufen, was sie vor rund 40 Jahren gedacht, gesagt und gefordert haben. Die Künstler treten in Dialog mit ihrem vergangenen „Ich“ und ergründen, ob und wie sie und ihre Kunst sich im Laufe der Jahrzehnte verändert haben.

ORF III gratuliert Elisabeth Orth zum 80. Geburtstag am 8. Februar und zeigt um 15.00 Uhr in „Theater & Fernsehlegenden“ eine Aufzeichnung von „Die drei Schwestern“ aus dem Akademietheater von 1977. Das Schauspiel in vier Akten von Anton P. Tschechow handelt von drei schönen adeligen, gebildeten Schwestern, die in einer russischen Provinzstadt versauern – eine Chronik über Vergeblichkeit, Abschied und Verlust. Unter der Regie von Otto Schenk spielen an der Seite von Elisabeth Orth u. a. Gertraud Jesserer und Kurt Sowinetz. Um 19.25 Uhr ist die Schauspiellegende zu Gast bei Barbara Rett in einer „KulturWerk“-Ausgabe von 2015. Die Schauspiellegende erzählt im Gespräch von ihren Anfängen mit Kaffeekochen und Textbücher-Abstauben im Theater an der Josefstadt, von ihrer heimlichen Bewerbung am Max-Reinhardt-Seminar und dem Leben als alleinerziehende Mutter nach dem frühen Tod ihres Mannes.

Danach präsentiert Barbara Rett in „Erlebnis Bühne“ (20.15 Uhr) mit Mozarts „Idomeneo“ die dritte und finale Jubiläumsaufführung anlässlich zehn Jahre Wiedereröffnung Theater an der Wien als Opernbühne. Unter der musikalischen Leitung von René Jacobs stehen in der konzertanten Aufführung, begleitet vom Freiburger Barockorchester und dem Arnold Schoenberg Chor, u. a. Jeremy Ovenden, Sophie Karthäuser und Alex Penda auf der Bühne.

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