Frauenministerin Heinisch-Hosek: Der Gewalt keine Chance! Null Toleranz bei Genitalverstümmelung

Wien (OTS) - „Keine Frau soll aufgrund von Tradition, Religion, Herkunft oder Kultur solche massiven Gewaltanwendungen erleiden müssen. Es ist an der Zeit, ein für alle Mal diese Rituale zu unterbinden und keine Toleranz zu zeigen“, fordert Frauenministerin Heinisch-Hosek zum morgigen internationalen Tag gegen Genitalverstümmelung.

Internationale Bemühungen im Kampf gegen Genitalverstümmelung von Frauen und Mädchen, wie jene des parlamentarischen Netzwerkes AWEPA (European Parliamentarians with Africa) seien deshalb von ganz besonderer Bedeutung um diesen Gewaltanwendungen an Frauen endlich ein Ende zu setzen. Das Engagement von Nationalrätin Petra Bayr, als Gründerin von StopFGM und als Vorsitzende der Österreichischen Sektion von AWEPA, leiste hier einen wichtigen Beitrag. Auch die EU-Kommission unterstützt unzählige Projekte, um diese Missstände zu unterbinden und fordert eine „Nulltoleranz“, sowie die Abschaffung der weiblichen Genitalverstümmelung.

„Am internationalen Tag gegen Genitalverstümmelung muss die Gesellschaft ausdrücklich auf diese Gewaltanwendung hingewiesen werden. Obwohl diese Formen von Gewalt in Österreich strafbar sind und gerichtlich verfolgt werden, geschehen sie nach wie vor. Mit dem Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen haben wir bereits einen wichtigen Schritt gesetzt. Ich werde nicht wegschauen und mich für die Rechte der Frauen vehement einsetzen“, so Heinisch-Hosek abschließend.

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