Stronach/Hagen: Fordert „Wartecamps“ für abgewiesene Asylwerber aus Nordafrika

Österreich muss selbst aktiv werden - bis bilaterale Abkommen die reguläre Rücknahme garantieren

Wien (OTS) - „Wir stehen vor dem Problem, dass speziell Marokkaner und Algerier kein Recht auf Asyl haben, wegen fehlender Abkommen aber nicht in ihre Heimat abgeschoben werden können. Ein Ausweg aus dieser Situation ist die Errichtung von „Wartecamps“ in ihrer unmittelbaren Heimat in Nordafrika“, fordert Team Stronach Klubobmann-Stellvertreter und Generalsekretär Christoph Hagen. Auf die EU zu warten dauere zu lange, „Österreich muss selbst aktiv werden!“, verlangt Hagen.

„Die Menschen, die – aus welchen formalen Gründen auch immer - nicht von ihrem Heimatland aufgenommen werden, belasten entweder unser Sozialbudget, oder sie tauchen in die Illegalität ab“, beschreibt Hagen die Situation. Um dies zu verhindern, sei ein „Wartecamp“ – ähnlich einer Schutzzone – die sinnvollste Lösung, so der Team Stronach Generalsekretär.

Hagen erinnert, „dass wir im Zuge der Entwicklungshilfe auch die nordafrikanischen Länder kräftig unterstützen. Im Gegenzug muss Österreich verlangen, ein Wartecamp errichten zu können, bis bilaterale Abkommen die reguläre Rücknahme von abgeschobenen Asylwerbern garantieren!“

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