„matinee“ am 7. Februar mit Kitzbühel-Doppel abseits des Skizirkus: Porträt Alfons Walde und Berg-Doku

Außerdem: „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) - Die „matinee“ am Sonntag, dem 7. Februar 2016, um 9.05 Uhr in ORF 2 wirft – abseits des Skizirkus – einen kulturhistorischen Blick auf die Region Kitzbühel. Zuerst zeigt Doris Fercher in der Dokumentation „Wilder Kaiser und Kitzbüheler Alpen“ die großartige Naturwelt der Region zur Sommer- und Winterzeit. Danach folgt mit „Waldes Lust – Der Maler von Kitzbühel“ (9.50 Uhr) von Sandro Decleva ein Film über den Mann, der Kitzbühel als Tourismusregion „erfand“:
den Maler, Architekten und Designer Alfons Walde. Zum Abschluss des von Clarissa Stadler präsentierten ORF-Vormittags steht „Die Kulturwoche“ (10.40 Uhr) mit Berichten und Tipps zu aktuellen Kulturereignissen auf dem Programm.

„Wilder Kaiser und Kitzbüheler Alpen“ (9.05 Uhr)

Es ist eine imposante und vielfältige Bergwelt: Die schroffen Felsen des Wilden Kaisers im Norden und die Grashänge der Kitzbüheler Alpen im Süden. Dazwischen zwei Täler und ein Dutzend Dörfer. Der Großteil der Bewohnerinnen und Bewohner lebt hier vom Tourismus. In dieser kleinen Region zwischen Inntal und Kitzbühel schätzt man die Natur als größtes Kapital und bemüht sich, die unbeschadeten Landschaften zu erhalten: Im Winter ein Dorado für Liebhaber aller Sportarten im eisigen Weiß, im Sommer eine Herausforderung für Wanderer, Bergsteiger und Kletterer.

„Waldes Lust – Der Maler von Kitzbühel“ (9.50 Uhr)

Alfons Walde schuf nicht nur das Markenzeichen des Ortes, sondern prägte mit seinen Bauten auch das heutige Bild von Kitzbühel. Seine Wintersport-Gemälde erzielen heute Spitzenpreise. Seine Anerkennung auf dem Kunstmarkt hat Walde, der auch ein kaum bekanntes Oeuvre erotischer Zeichnungen und Fotografien hinterließ, jedoch nicht mehr erlebt. Der Film von Sandro Decleva verbindet Vergangenheit und Gegenwart, beleuchtet die Entwicklung des berühmten Skiorts und lässt Alfons Waldes Enkel durch die Welt des Großvaters führen.

Durch sein Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Wien kam Alfons Walde mit der Wiener Secession in Kontakt und nahm auch an Ausstellungen der Künstlervereinigung teil. Waldes Bilder wurden zwar von der Kritik gern als Bauernmalerei abgetan, Kollegen wie Gustav Klimt oder Egon Schiele aber schätzten sie sehr. Letzterer war es auch, der Walde dazu anregte, erste Genrebildern und Porträts zu malen.
Als in den 20er Jahren der Skitourismus boomte und Kitzbühel die feine, reiche Gesellschaft anlockte, erkannte Walde seine Chancen und kehrte in die Heimat zurück. Er entwarf die Berg- und Talstation der Hahnenkammbahn, eine architektonische Pionierarbeit. 1931 designte er die rote Gams, das Wahrzeichen des berühmten Skiorts. Sie ist neben dem von ihm entwickelten markanten Schriftzug Kitzbühel bis heute ein Souvenir-Verkaufsschlager. Als Baureferent für Kitzbühel beurteilte Walde die Pläne anderer Architekten. Er selbst entwarf 20 Häuser, dazu Restaurants und Geschäfte, Schulen und eine Badeanstalt.

Die Sendungen der „matinee“, für die Lizenzrechte vorliegen, sind nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und werden auch als Live-Stream angeboten.

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