KAV ist auf Grippewellen gut vorbereitet

Verknüpfung mit Wiener Spitalskonzept 2030 ist vollkommen unzulässig

Wien (OTS) - In den Ambulanzen des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) werden jährlich 3,5 Millionen Ambulanzbesuche gezählt, im Durchschnitt werden pro Tag zwischen 50 und 60 PatientInnen in den Ambulanzen behandelt. In der Kinderambulanz des Donauspitals waren es am vergangenen Samstag rund 220, am Sonntag rund 250. „Dieser enorm hohe Andrang ist selbst für Zeiten von Grippewellen außergewöhnlich hoch“, stellt KAV-Generaldirektor Prof. Udo Janßen klar. „Das Donauspital hat – zusätzlich zu Maßnahmen, die in Grippezeiten vorsorglich getroffen werden – sämtliche verfügbaren Ärztinnen und Ärzte eingesetzt. Die Ärztinnen und Ärzte des Donauspitals lassen selbstverständlich auch bei großem Andrang hohe Sorgfalt in der Betreuung ihrer PatientInnen walten. Denn die Eltern erwarten sich zu Recht, dass sich ÄrztInnen ausreichend Zeit für ihre kranken Kinder nehmen. Lange Wartezeiten sind ohne Zweifel unangenehm“, sagt Janßen. „Keinesfalls heißt das für die ÄrztInnen im KAV, dass sie PatientInnen nicht mit aller Sorgfalt behandeln.“

Im Wiener Krankenanstaltenverbund ist man auf Grippewellen durch mehrere Maßnahmen vorbereitet, insbesondere an den Abenden und Wochenenden, wenn der niedergelassene Bereich für die PatientInnen nicht zur Verfügung steht. Planbare Untersuchungen werden zeitlich so eingeteilt, dass sie nicht in Phasen fallen, in denen mit erhöhtem PatientInnenaufkommen zu rechnen ist. Es gibt in diesen Zeiten außerdem keine Stationssperren oder Rettungssperren, und es stehen in außergewöhnlichen Fällen auch Ärztinnen und Ärzte, die ursprünglich nicht zum Dienst eingeteilt waren, zur Verfügung.

Bedauerlich sei, dass hier vor allem die Ärztekammer einmal mehr versucht, diese Situation als Vorwand zu nehmen, um das Wiener Spitalskonzept 2030 schlecht zu reden. Janßen: „Diese Verknüpfung ist vollkommen unzulässig und widerspricht den Tatsachen. Beim Wiener Spitalskonzept geht es um die Sicherstellung der guten medizinischen Versorgung in Wien. Das stellen wir mit unseren Plänen sicher. Die Schaffung von Zentren wird die Expertise erhöhen und die Qualität und Sicherheit für die PatientInnen gewährleisten. Die Konsiliardienste werden – wie schon jetzt – für die flächendeckende Versorgung aller Regionen sorgen. Es ist sehr bedauerlich, dass hier Dinge, die nichts miteinander zu tun haben, in eine Topf geworfen werden, nur um das Wiener Gesundheitswesen schlecht zu reden.“

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