Markus Figl spricht sich gegen neue Schanigärten-Regelung aus

Der Bezirksvorsteher der Wiener Innenstadt ist auch skeptisch gegenüber der Sonntagsöffnung.

Wien (OTS) - Seit Ende des Vorjahres ist Markus Figl Bezirksvorsteher des 1. Wiener Gemeindebezirkes und somit Nachfolger der streitbaren Ursula Stenzel. Im Interview mit dem am Mittwoch erscheinenden WirtschaftsBlatt Wien argumentiert der ÖVPler wenig wirtschaftsfreundlich. Bei der Debatte um ganzjährige Schanigärten schlägt er sich auf die Seite der Kritiker: „Da bin ich sehr skeptisch. Wenn es nach mir geht, nein“, sagt der Großneffe von Altkanzler Leopold Figl. In Sachen Wiener Tourismuszonen, die in der Inneren Stadt eine Sonntagsöffnung von Geschäften möglich machen sollen, ist Figl wenig enthusiastisch: „Wir als Bezirk können das nicht bestimmen. Aber ich glaube, dass es früher oder später kommen wird.“ Ihm als Familienmensch sei der Sonntag jedenfalls sehr wichtig. Als Bezirksvorsteher habe er leider wenig finanziellen Spielraum. Deshalb spricht Figl sich für einen aufgabenorientierten Finanzausgleich zwischen dem Land Wien und den Bezirken aus.

Rückfragen & Kontakt:

WirtschaftsBlatt Medien GmbH
0043160117-164
markus.stingl@wirtschaftsblatt.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWB0002