Blecha: Budgetzahlen 2015 beweisen erneut: Problem heißt Wirtschaft, nicht Pensionen

Pensionistenverband fordert Reformen – 29. Februar muss Wirtschafts-, Konjunktur-, und Arbeitsmarktgipfel werden!

Wien (OTS) - „Die heute veröffentlichten Budgetzahlen des Finanzministeriums beweisen erneut: Die Pensionen sind keine Kostentreiber! Der Staatszuschuss zu den Pensionen der gesetzlichen Pensionsversicherungen für Arbeitnehmer, Gewerbetreibende und Bauern war im Vorjahr um sage und schreibe 506 Millionen niedriger als im Budgetvoranschlag vorgesehen. Laut aktuellen Budgetzahlen des Finanzministeriums sind auch die Kosten für Beamtenpensionen um 277 Millionen geringer als budgetiert. Die Ausgaben für Arbeitslosigkeit sind dagegen um 758 Millionen höher als budgetiert. Das zeigt schwarz auf weiß: Das Problem heißt Wirtschaft, nicht Pensionen!“, betont Karl Blecha, Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs und des Österreichischen Seniorenrates. *****

„Im Pensionssystem wurden nachhaltige Reformen umgesetzt! Jetzt braucht es nachhaltige Reformen für Arbeitsmarkt, Wirtschaft und Konjunktur. Wir brauchen mehr altersgerechte Arbeitsplätze, ein wirksames Bonus-Malus-System, die Wertschöpfungsabgabe und mehr Investitionen“, so Blecha, der klarstellt: „Der 29. Februar muss zu einem Wirtschafts-, Konjunktur- und Arbeitsmarktgipfel werden!“

Zahlen entlarven Schauermärchen von Unfinanzierbarkeit der Pensionen als durchsichtige Panikmache

„Dass die geringeren Pensionskosten sogar zu einer Verbesserung des Budgets 2015 beitragen, zeigt deutlich, dass die ständigen Horror-Meldungen über die Nicht-Finanzierbarkeit durch selbsternannte Pensionsexperten und von der Industriellenvereinigung finanzierte Auftrags-Studien reine Panikmache sind! Mit dem mehr als offensichtlichen Ziel, unter dem Deckmantel von ‚Reformen‘ die Pensionen zu kürzen! Das wird der Pensionistenverband, die größte und mitgliederstärkste Seniorenorganisation Österreichs nicht hinnehmen! Wir, die ältere Generation, waren und sind immer für Reformen! Aber für nachhaltige Reformen, die von Seiten der ÖVP blockiert werden!“, schloss Blecha.

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