Landwirtschaftskammerwahl - Stronach/Steinbichler: Kammern stoßen bei Bauern auf immer weniger Akzeptanz

Kammern verlieren Vertretungsanspruch - übrig bleibt der Pflichtmitgliedsbeitrag!

Wien (OTS) - „Die Wahlbeteiligung von 38,7 Prozent ist ein Zeichen dafür, dass die Bauern das Vertrauen in die Landwirtschaftskammern verloren haben. Diese sollten die Interessen der Bauern vertreten, aber noch nie war die Lage für die aktiven Bauern so schlecht wie heute“, stellt Team Stronach Agrarsprecher Leo Steinbichler zum Ergebnis der Landwirtschaftskammerwahlen in der Steiermark fest. Die Preise für landwirtschaftliche Produkte seien im Keller, „ob bei Schlachtschweinen, Milch oder Obst“, macht Steinbichler aufmerksam. „Die Kammern stoßen bei den aktiven Bauern auf immer weniger Akzeptanz und dienen nur mehr zur Aufrechterhaltung der überbordenden Bürokratie“, so Steinbichler.

„Wo waren die Herren Interessensvertreter bei der Abschaffung des Agrardiesels, der Mutterkuhprämie und Milchquoten oder bei der Erhöhung der Einheitswerte, was die Einkommen der Bauern noch weiter hat schrumpfen lassen?“ fragt Steinbichler. Er verlangt von der Bundesregierung eine Agrarpolitik im Sinne der österreichischen Bauern, der bäuerlichen Familienbetriebe und der Konsumenten. „Ein weiterer Prüfstein wird die Position der Kammer als Interessenvertretung in Bezug auf TTIP, CETA und TISA sein“, erklärt Steinbichler, gehe es dabei doch um die hohen österreichischen Lebensmittelstandards und die Trinkwasserprivatisierung.

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