„Thema“: Vertauschte Babys – Mutter und Tochter im TV-Exklusivinterview

Außerdem am 1. Februar: refugee.tv – Flüchtlinge machen Fernsehen

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag, dem 1. Februar 2016, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Vertauschte Babys – Mutter und Tochter im TV-Exklusivinterview

„Ich möchte wissen, wie mein Leben ausgesehen hätte“, sagt Doris Grünwald. Vor drei Jahren erfährt die heute 25-jährige Steirerin, dass ihre Mutter nicht ihre leibliche Mutter ist. Vermutlich ist sie nach ihrer Geburt auf der Frühgeborenen-Station des Landeskrankenhauses Graz mit einem anderen Baby vertauscht worden. Durch eine Blutspende im Alter von 22 Jahren fällt der Irrtum auf. Seitdem ist die Krankenschwester auf der Suche nach ihren leiblichen Eltern. „Ich will einfach wissen, wo ich herkomme“, sagt Doris Grünwald. Ihre Mutter Evelin unterstützt sie dabei. „Meine Tochter bleibt meine Tochter“, sagt sie. Nie hätte es in den 22 Jahren einen Zweifel an der Verwandtschaft gegeben. Seit Bekanntwerden des Falls können die in Frage kommenden Familien am LKH Graz einen DNA-Test durchführen. 30 Personen haben sich bisher gemeldet, Treffer war noch keiner dabei. Für „Thema“ haben Doris und Evelin Grünwald jetzt erstmals ein TV-Interview gegeben. Eva Kordesch hat mit ihnen gesprochen.

refugee.tv – Flüchtlinge machen Fernsehen

Ayad Salim war in seiner Heimat Irak Journalist. „Wegen meiner Berichte wurde ich mit dem Tod bedroht, deshalb bin ich nach Österreich geflohen“, erzählt er. Ayad Salim kann jetzt wieder arbeiten. Mit anderen Flüchtlingen gestaltet er ein Fernsehmagazin, das seit Kurzem im Internet zu sehen ist. „In Flüchtlingscamps habe ich gesehen, dass ein riesiges Bedürfnis besteht, die eigene Meinung auszudrücken“, erzählt Filmemacher David Gross, der Initiator von refugee.tv. Mit Freunden aus der Branche unterstützt er die Flüchtlinge bei ihrer Arbeit. „Die Leute sind immer ganz überrascht, wenn sie hören, dass ich Kameramann bin. Dass ein Flüchtling so einen Beruf haben könnte, passt nicht zu ihren Vorstellungen“, sagt Newton Idemudia aus Nigeria. Das soll sich mit refugee.tv ändern. Christoph Feurstein berichtet über das Projekt und den Neuanfang junger Journalistinnen und Journalisten in Österreich.

60 Jahre Opernball

Das Ballereignis des Wiener Faschings jährt sich heuer nach dem Zweiten Weltkrieg zum 60. Mal. Bei Bombenangriffen wird die Staatsoper am 12. März 1945 zerstört. Zehn Jahre später erstrahlt das Haus am Ring im neuen alten Glanz. Und als sich zu Beethovens „Fidelio“ der Vorhang hebt, laufen schon die Vorbereitungen für den ersten Opernball der Zweiten Republik, der am 9. Februar 1956, nach 17-jähriger Tanzpause, wieder stattfindet. Damals mischt sich die spätere Opernballorganisatorin Lotte Tobisch unter die Ballgäste. „Vom Ball selbst habe ich nicht viel mitbekommen, weil ich mit dem Schriftsteller Carl Zuckmayer verabredet war und mit ihm bis fünf Uhr Früh in der Kantine gesessen bin“, erinnert sich Tobisch. Zur Stimmung damals meint sie heute: „Es gab keinen Neid, dass das nur etwas für die Reichen ist. Die Menschen haben sich gefreut, dass es den Opernball wieder gibt.“ Noch heute schenken ihr ehemalige Ballbesucher Blumen als Dank für wundervoll erlebte Stunden bei diesem besonderen Faschingsfest. Lisbeth Bischof blickt zurück – auf die Walzerseligkeit im Spiegel der Geschichte.

Der ORF widmet dem Highlight der Ballsaison am 4. Februar neben der mehrstündigen Live-Übertragung ab 20.15 Uhr in ORF 2 eine umfangreiche trimediale Berichterstattung.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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