SVA: Selbständige finanzieren ihre Pensionen genauso wie Unselbständige

Verzerrte Pensionsberechnungen bei Bundeszuschüssen der Gewerbetreibenden

Wien (OTS) - Für Verwirrung sorgen die nun veröffentlichten Berechnungen kurz vor dem kommenden Pensionsgipfel zu den Bundeszuschüssen bei Pensionen von Gewerbetreibenden in der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA). "Für uns sind die genannten Zahlen nicht nachvollziehbar und es ist nicht zielführend, wenn Zahlen und Statistiken verzerrt werden", so Thomas Neumann, Direktor der SVA.

Im Jahr 2014 gingen Selbständige vergleichsweise zu Unselbständigen durchschnittlich um 2,3 Jahre später in Pension. "Dass dann der Bundeszuschuss bei Selbständigen höher sein soll, gelingt nur in einer Darstellung, die wesentliche Faktoren nicht berücksichtigt", so Neumann.

Zahlung durch Dritte (z.B.: FLAF und AMS) wurde für Unselbständige nicht mitberechnet. Genauso wurde vergessen, dass viele Selbständige zuerst unselbständig erwerbstätig waren, bevor sie in die Selbständigkeit gewechselt sind. Diese Wanderversicherungsverluste wurden zuletzt vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz in der Höhe von 801 Mio. Euro bestätigt. "Werden alle Fakten einbezogen, ist der Eigenfinanzierungsanteil der Selbständigen hoch", so abschließend der SVA Direktor.

SVA – Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft
Die SVA ist der Sozialversicherungsträger für Österreichs Selbständige und betreut als Gesundheitsversicherung rund 792.000 Kunden. Als gesetzliche Pensionsversicherung ist die SVA für 427.000 Versicherte zuständig. Nach dem Motto „Gesund ist gesünder“ setzt die SVA verstärkt auf Prävention und bietet ihren Versicherten spezielle Vorsorgeprogramme (zum Beispiel: „Selbständig Gesund“) an.

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Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft
Daniela Klinser, MSc.
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