SP-Straubinger: Wissen der Kinder ist FPÖ nichts wert

Wiener Gemeinderat beschließt Subventionen für ZOOM Kindermuseum, ohne Stimmen der FPÖ

Wien (OTS/SPW-K) - „Der Grund, warum die FPÖ gegen diese Subvention ist, heißt: Isolde Charim. Die Philosophin, Isolde Charim, wird im Zuge der 59. Wiener Kindervorlesung 2016 mit den Kindern ‚Über das Zusammenleben’ diskutieren:‚Wie können Menschen aus unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlichen Kulturen zusammenleben? Wie funktioniert das? Und was können wir dazu beitragen, dass es gut funktioniert?’ Das ist Grund genug für die FPÖ, gegen diese Bildungseinrichtung zu sein und Grund genug für die WienerInnen zu erkennen, dass der FPÖ das Wissen unserer Kinder und erst recht ein funktionierendes Zusammenleben nichts wert ist“, so die SP-Gemeinderätin Sybille Straubinger, die die gestern beschlossenen Subventionen für das ZOOM Kindermuseum sehr begrüßt.

Wissenschaft und Forschung für Wiener Kinder so früh wie möglich „greifbar“ zu machen, ist jeden Cent wert. „Unsere Jüngsten profitieren von den Erfahrungen dieser Institution und nehmen das wertvoll erlernte Wissen auf ihre Bildungsreise mit“, so die SP-Gemeinderätin. „Mit über 1,1 Mio. BesucherInnen seit der Eröffnung im Jahr 1994 ist das Kindermuseum ein absolutes Erfolgsprojekt. Bezeichnend, dass wieder einmal die FPÖ gegen eine solch wertvolle Unterstützung stimmte.“

Im ZOOM Kindermuseum werden alle Sinne der Kinder angesprochen. Spielerisch können die Kinder in Workshops und Ausstellungen große Themen beispielsweise aus Wissenschaft, Kunst, Alltagskultur und Architektur erfahren und erlernen. „Dabei darf berührt, gefragt, gefühlt, geforscht und auch gespielt werden. Vom Atelier bis hin zum Trickfilmstudio ist im Kindermuseum alles vorhanden. Eine Einrichtung, die Lernen zu einem individuellen und kreativen Prozess macht“, so Straubinger. Zur Unterstützung des laufenden Betriebes und der geplanten Aktivitäten in diesem Jahr beschloss der Wiener Gemeinderat gestern eine Subvention für das ZOOM Kindermuseum in der Höhe von knapp 1,6 Euro.

Informationen rund ums ZOOM Kindermuseum=

Das ZOOM Kindermuseum wurde 1994 als erstes österreichisches Kindermuseum gegründet. 2001 übersiedelte das ZOOM in seine jetzigen Räumlichkeiten im Wiener MuseumsQuartier (MQ). Damit ist das ZOOM nicht nur zentraler Bestandteil der Wiener Kinderkultur, sondern auch Teil eines der großen Kulturviertel der Welt mit zahlreichen Kinderevent-Angeboten. Das ZOOM ist eine eigenständige Institution, die inhaltlich und strukturell nicht in ein anderes Museum eingebunden ist. Die besondere Lage mitten in einem hochkarätigen Kulturareal hat die inhaltliche Ausrichtung des Kindermuseums wesentlich geprägt: Das ZOOM orientiert sich stärker an Kunst als viele andere Kindermuseen und ist ein Ort der Interaktion zwischen Kindern und KünstlerInnen. KünstlerInnen aus verschiedenen Disziplinen arbeiten mit den Kindern zu Themen aus Naturwissenschaft, Alltagskultur, Soziologie, Philosophie und natürlich Kunst. Die Programme werden vom ZOOM Kindermuseum gemeinsam mit KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen entwickelt. Die Objekte und Installationen selbst stammen zum Großteil von KünstlerInnen und jungen, ambitionierten ArchitektInnen. Sie sind die Expertinnen und Experten für Sinnlichkeit und überraschen immer wieder aufs Neue mit ihren originellen und verspielten Einfällen. (Auszug von www.kindermuseum.at)

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