APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Faymann, Strache und Häupl aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 22.01. bis 28.01.2016 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete wie schon in der vergangenen Woche Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ).

Am Dienstag wurde im Ministerrat eine Verschärfung des österreichischen Asylrechts beschlossen. Kernpunkt dabei ist die neue Befristung des Asylstatus („Asyl auf Zeit“) auf maximal drei Jahre. Zudem soll es in Zukunft strengere Regeln für den Familiennachzug geben. Der Bundeskanzler sprach von einer Maßnahme, die helfen soll, den zuletzt festgelegten Richtwert zu erreichen. Er betonte, dass er europäische Lösungen in der Flüchtlingsfrage bevorzugen würde. Da man aber nicht darauf vertrauen könne, dass die EU zügige Entscheidungen treffe, müsse man selbst tätig werden. Als Beschlussdatum im Parlament steht laut Faymann der April im Raum.

Während sich Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP) zufrieden mit dem Beschluss zeigten, übte Caritas-Präsident Landau scharfe Kritik an der Novelle. "Asyl auf Zeit" sei ein Placebo mit schädlichen Nebenwirkungen, insbesondere was die Integration anerkannter Flüchtlinge betreffe. Er erwarte sich "keinen Nutzen, aber jede Menge Leid und Schaden".

Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich die Wiener Gemeinderätin Ursula Stenzel (FPÖ) auf Platz vier im Ranking.

Stenzel wurde von einigen Medien lange Zeit als wahrscheinlichste Kandidatin der FPÖ für die Bundespräsidentenwahl im April gehandelt. Bereits am Dienstagabend hatten mehrere Medien wie „Kurier“ und „Presse“ unter Berufung auf hochrangige Parteikreise berichtet, dass die ehemalige EU-Abgeordnete für die FPÖ kandidieren werde.

Während der burgenländische Landeshauptmannstellvertreter, Johann Tschürtz (FPÖ), Stenzel als „ideale Kandidatin“ bezeichnete, wurde eine mögliche Kandidatur Stenzels vor allem in sozialen Medien kritisch kommentiert.

Am Donnerstag wurde schließlich der dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer (FPÖ) als freiheitlicher Spitzenkandidat für die Bundespräsidentenwahl präsentiert.

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