Wr. Landtag - SP-Meidlinger erteilt Opposition ‚rote Karte’ beim Thema Luxuspensionen

Schwarz-Blau hat PensionistInnen unverschämt ins Tascherl gegriffen

Wien (OTS/SPW-K) - „Ich bin froh, dass wir über das Thema Pensionen diskutieren, weil es einmal mehr aufzeigt, welche gesellschaftspolitischen Unterschiede es gibt: Auf der einen Seite gibt es jene, die nichts von Verteilungsgerechtigkeit wissen wollen, auf der anderen Seite stehen die, die das gute staatliche System verteidigen“, hält SP-Gemeinderat Christian Meidlinger bei der heutigen Sitzung des Wiener Landtags zum Thema Pensionen fest.

Wien kann stolz auf sein Pensionssystem sein, das fair und sozial ausgewogen ist. Vor allem aber ist man stolz, dass man „keine amerikanischen Zustände" zusammengebracht hat, wie sie die Opposition offensichtlich wünscht.
„Wie es den Menschen geht, wenn Schwarz/Blau in der Regierung sind, haben wir unter der Ära Schüssel, Kohl, Grasser, Strache und Co in den Jahren 2004/2005 deutlich gesehen: Da waren die Einführung der Ambulanzgebühren, die Anhebung der Krankenversicherungsbeiträge und Pensionen weit unter der Inflationsrate“, so die Kritik Meidlingers in Richtung ÖVP und FPÖ, und weiter: „Schwarz-Blau hat den Pensionisten unverschämt ins Tascherl gegriffen!“

In seinen Ausführungen betont der SPÖ Gemeinderat, dass es seit 1.1.2005 eine faire Anpassung der Pensionen für Besserverdiener im Ruhestand gegeben hat. Ein Pensionist zahlt demnach ab einer Bruttopension von 3.402 Euro einen fünfprozentigen Solidarbeitrag.

Auch zum Thema vorzeitiger Pensionsantritt findet Meidlinger klare Worte: „Sie wollen rückwirkend in die Lebensverläufe von Menschen eingreifen, ohne sich die Schicksale dieser angesehen zu haben, um die es geht. Das ist verwerflich, das lehnen wir ab.“

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