Wiederkehr/NEOS Wien: Echte Pensionsreform statt Maßnahmenfleckerlteppich

Schluss mit Wiener Beamtenprivilegien: Mehrkosten von 350 Millionen Euro nicht gerechtfertigt

Wien (OTS) - „Unser Pensionssystem braucht eine sichere und finanzierbare Zukunft. Während auf Bundesebene zumindest die Absicht nach kleinen Reformen besteht, wird das Problem in Wien komplett geleugnet. Kritische Berichte des Rechnungshofs werden belächelt und Pensionsreformen als neoliberales Teufelszeug dargestellt. Das ist unverantwortlich, denn in Wien ist die Situation gravierend“, macht Christoph Wiederkehr, Generationensprecher von NEOS Wien auf die prekäre Situation in Wien aufmerksam.

So werde die Umstellung der Bundesbeamten auf das Pensionskonto bereits 2028 umgesetzt, in Wien erst 2042: „Das kostet dem Steuerzahler laut Rechnungshofbericht 350 Millionen Euro. Das faktische Pensionsantrittsalter ist mit 58 Jahren so niedrig wie in keinem anderen Bundesland, die Luxuspensionen sind nicht wie im Bund begrenzt. Ein Blick in die Rechnungsabschlüsse zeigt, dass die Pensionsausgaben der Stadt seit 2003 um 54 Prozent gestiegen sind. Trotz dieser bedenklichen Zahlen ist man in Wien sogar stolz darauf, dass man das Pensionssystem in der Steinzeit behält. Das ist unverantwortlich gegenüber den kommenden Generationen“, appelliert Wiederkehr. Er plädiert für ein Flexipensionsmodell nach schwedischem Vorbild, das die Lebenserwartung berücksichtigt: „Wer ausreichend Beitragsmonate gesammelt hat, kann ab einem bestimmten Alter in Pension gehen. Die Höhe der Pension wird unter Berücksichtigung der Lebenserwartung berechnet.“

„Das Pensionsparadies Wien gehört dringend reformiert, um die Pensionen für alle langfristig zu sichern. Es ist notwendig, dass wir jetzt handeln“, so Wiederkehr abschließend.

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