WKÖ-Vizepräsidentin Rabmer-Koller: EU-Investitionsoffensive bringt neue Finanzierungsmöglichkeiten für Österreichs Unternehmen

EFSI soll auch kleinen und mittleren Unternehmen durch Beratung und Unterstützung bessere Finanzierungsmöglichkeiten bieten

Wien (OTS) - Der Europäische Fonds für strategische Investitionen – kurz EFSI oder Juncker-Plan genannt – sei „ein vielversprechendes Instrument, um private Investitionen zu mobilisieren“, betonte die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Präsidentin des europäischen KMU- und Handwerksverbandes UEAPME, Ulrike Rabmer-Koller, heute, Freitag, im Haus der Europäischen Union in Wien bei einer hochkarätigen Veranstaltung zur konkreten Umsetzung des EFSI in Österreich. Der EFSI ist ein Garantieinstrument, das von der EU ins Leben gerufen wurde und von der Europäischen Investitionsbank (EIB) und dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) abgewickelt wird, um die anhaltende Investitionsschwäche in Europa zu überwinden. „Wer investiert, muss dafür die richtigen Rahmenbedingungen vorfinden. Der EFSI, den die Wirtschaftskammer von Anfang an unterstützt hat, ist da ein wichtiger Beitrag – umso mehr, weil er vor allem auf die verstärkte Nutzung von Garantien und Haftungen anstatt von Zuschüssen setzt“, so Rabmer-Koller.

Als einen „wichtigen Meilenstein für die Umsetzung des EFSI in Österreich“ wertete die WKÖ-Vizepräsidentin die heute ebenfalls erfolgte Unterzeichnung einer Vereinbarung über die Umsetzung der Europäischen Plattform für Investitionsberatung in Österreich durch EFSI und aws. Damit ist die aws die nationale Kontaktstelle für Investitionsberatung („Advisory Hub“) und die erste Anlaufstelle für österreichische Betriebe, die Interesse am EFSI haben.

„Die WKÖ erwartet sich vom EFSI verbesserte Finanzierungsbedingungen für die heimischen Unternehmen und damit einen Anstoß für Investitionen und Wachstum“, so Rabmer-Koller. Gezielte und maßgeschneiderte Beratung – vor allem für KMU – sowie eine Ausweitung der bestehenden Garantieinstrumente auch der aws (z.B. durch eine Anhebung der Haftungsobergrenzen, um noch gezielter innovative Investitionsprojekte unterstützen zu können) sind dabei hilfreich und notwendig.

WKÖ-Vizepräsidentin Rabmer-Koller abschließend. „Klar ist jedoch auch: Der EFSI ist kein Allheilmittel gegen Europas Investitionsschwäche. Die beste Investitionsoffensive bleibt wirkungslos, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und das Investitionsumfeld nicht stimmen. Daher gilt es, endlich überfällige Strukturreformen anzugehen, Bürokratie und regulatorische Hürden abzubauen und die Wirtschaft zu entlasten und nicht immer neu zu belasten.“ (PWK054/SR)

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