Österreichs erste E-Mobility Challenge: Die Top 10 stehen fest

Aus insgesamt 27 Einreichungen wählte eine Fachjury die zehn innovativsten Ideen für Österreichs Verkehr.

Wien (OTS) - Die Initiative des Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) soll frischen Wind in die Branche bringen und Österreichs E-Mobilitäts-Markt vorantreiben. Von einer mobilen Ladeeinheit, über ein Tool, das aus normalen Fahrrädern E-Bikes macht, bis zum E-Roller-Sharing: Die Ideenvielfalt der Start-Up-Szene im Bereich E-Mobility ist groß. Insgesamt 27 JungunternehmerInnen haben ihre Konzepte bei der Start-Up Challenge START-E eingereicht. Den besten zehn werden jetzt fachkundige MentorInnen für die Umsetzung ihres Projekts zur Seite gestellt 

START-E unterstützt JungunternehmerInnen bei der Umsetzung ihres E-Mobility-Projekts und beim Einstieg in den Elektromobilitätsmarkt. Technologieminister Gerald Klug: “Elektromobilität wird für die Fortbewegung künftig stark an Bedeutung gewinnen. Darum fördert das bmvit Forschungs- und Entwicklungsprogramme, die nachhaltige, flexible und einfach anwendbare Technologien vorantreiben. Die Initiative START-E setzt genau hier an und trägt dazu bei, Österreichs Verkehrssystem klimaschonender zu gestalten.“ 

Insgesamt 27 Start-Ups aus ganz Österreich haben ihre Technologienideen bei der E-Mobility Challenge eingereicht. Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds, zieht ein positives Zwischenresümee: „Es freut uns sehr, dass so viele Start-Ups auf die Initiative aufmerksam geworden sind und wirklich tolle Projekte eingereicht haben. Die Zahl der Einreichungen zeigt, wie viel Potenzial in dieser Szene steckt – genau das gilt es zu nutzen und JungunternehmerInnen so gut es geht bei Ihren Projekten zu unterstützen.“ 

Aus allen Einreichungen wurden die besten zehn Ideen ausgewählt, die ab sofort von Impact Hub Vienna mit Trainings zu Finanzierung, Geschäftsmodellen und Präsentationstechniken unterstützt werden. In einer nächsten Phase werden drei GewinnerInnen gekührt, die Preisgelder zwischen 5.000 und 15.000 Euro erhalten. Zusätzlich wird bei der Abschlussveranstaltung im April ein Publikumspreis verliehen.

Mit finanzieller Unterstützung allein ist es aber nicht getan. „Zentrales Element der Start-Up Challenge ist der Vernetzungsgedanke. Junge UnternehmerInnen sollen die Möglichkeit haben, Kontakte zu InvestorInnen und entscheidenden AkteurInnen im Bereich ihres Projekts zu knüpfen“, betont Vogel.   

Die Top 10 im Überblick

Unabhängige Expertinnen und Experten aus dem Bereich E-Mobility prüften die Einreichungen auf ihr Innovations- und Marktpotenzial sowie die Umsetzungsstärke und den Nachhaltigkeitsgedanken. Die folgenden zehn Projekte haben die fachkundige Jury in allen Punkten überzeugt.  

baccobanno - TecShop für Produkte aus nachhaltigen Materialien und E-mobilität

Baccobanno will maßgeschneiderte Elektomobilität für jeden Zweck auf den Markt bringen. Ihre Vision: Ein voll zugelassenes und typisiertes Elektromobil mit Karosserien aus Hanffaser, Holz und Bio-Kunststoffen nach Maß.  

NRGkick - Die mobile Ladestation für Elektrofahrzeuge

Die Idee ist eine kompakte, mobile Ladeeinheit für E-Mobile, die im Fahrzeug mitgeführt werden kann und das Laden an sämtlichen Normsteckdosen ermöglicht. Mit NRGkick sollen E-Fahrzeuge mit einer gewöhnlichen Starkstromsteckdose in 1 - 2 Stunden geladen werden. 

easyCharge

Die flexiblen Ladestationen von easyCharge sollen den Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur vorantreiben. Beim Einparken wird das Auto an der Ladestation angesteckt und diese per App binnen wenigen Sekunden aktiviert – verrechnet wird nicht nach Zeit, sondern nach Stromverbrauch. 

OnDemand Delivery

Das Team von gleamTechnologies entwickelt eine Fahrzeugflotte, die E-Mobilität in den Güterverkehr bringen soll. Mithilfe von Wechselakkus sollen Reichweitenprobleme der Vergangenheit angehören.  

add-e – der PlugOn-PlugOff e-Antrieb zum Nachrüsten an bestehende Fahrräder

Die Idee: Ein Tool, das ein herkömmliches Fahrrad innerhalb von Minuten zum E-Bike umfunktioniert. Mit dem kleinen, rund 2 kg schweren Elektromotor inklusive Akku im Trinkflaschendesign werden Fahrräder einfach und schnell zum E-Flitzer.  

be.ENERGISED

Die Software Applikation be.ENERGISED ermöglicht es auch Privatpersonen, eine Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zu betreiben, zu überwachen und zu steuern – eine Lösung, die von einer einzelnen Ladestation auf große vernetzte Infrastrukturen beliebig und flexibel angepasst werden kann. 

ibiola® - Die e-Carsharing Komplett-Lösung

ibiola will den Zugang zu E-Mobilität in Siedlungen und für Gewerbe erleichtern: Das Konzept bietet ein vollständiges Buchungs-, Abrechnungs-, Verwaltungs- und Informationssystem, das sich individuell anpassen lässt. 

ICONIC – Creative Carport

Das Duo von ICONIC designt Carports für Zuhause. Mithilfe von integrierten Photovoltaik Modulen kann die Energie, die das E-Mobil zum Laden braucht, ganz einfach vor der Haustür erzeugt werden.  

NRG-X - Vollautomatische Hochleistungs-Ladelösung

Ein vollautomatisches Ladesystem soll das Aufladen von E-Mobilien in Zukunft einfacher und kostengünstiger machen. Durch intelligentes Lademanagement werden schwankende Einspeiseleistungen aus Erneuerbaren Energiequellen wie Wind, Photovoltaik besser integriert.  

VERTICAL - Elektroroller Sharing

Das Wiener Start-up Unternehmen entwickelt ein Sharing System für E-Roller. Faltbare Elektroroller werden in Schließfächern geparkt und können mit einer App ausgeborgt werden. Mit den emissionsfreien Scootern soll es schneller von A nach B gehen – auf der Straße, am Radweg und in der Fußgängerzone. 

Weitere Details zu den eingereichten Projekten und alle Infos zur Ausschreibung unter www.start-emobility.at und www.klimafonds.gv.at

Rückfragen & Kontakt:

Klima- und Energiefonds
Mag. Katja Hoyer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 1 5850390-23
katja.hoyer@klimafonds.gv.at
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