NEOS Wien ad Parkpickerl in Währing: Von allen getragene Lösung statt Weiterwursteln

„Wienweites, zeitgemäßes Gesamtkonzept gefordert“

Wien (OTS) - „Das Parkpickerl im 18. Bezirk, das die rot-grüne Mehrheit wohl heute beschließt, wird NEOS nicht mittragen. Wir werden diesem unbefriedigenden Weiterwursteln mit einer vorgestrigen Lösung nicht zustimmen und appellieren an alle Fraktionen, sich in ihren Reihen dringend dafür einzusetzen, dass die Parkraumbewirtschaftung in ganz Wien neu konzipiert wird“, so Birgit Cottogni, Klubobfrau der NEOS in Währing.

Für NEOS ist klar, dass nur ein wienweites Gesamtkonzept der Parkraumbewirtschaftung den nötigen Lenkungseffekt bringen kann. „Eine wienweite Lösung beendet nicht nur den Verordnungs-Fleckerlteppich, sondern auch die ewigen Machtspiele zwischen den Bezirken und der Stadt Wien", erklärt auch Bettina Emmerling, Verkehrssprecherin von NEOS Wien. Zur Zeit sei das Parksystem durch die unterschiedliche Geltungsdauer der Kurzparkzonen, Überlappungszonen und Anrainerstellplätzen völlig aufgebläht und undurchsichtig. „Eine radikale Vereinfachungskur wäre notwendig. Anrainer_innen sollten ein gratis Parkpickerl erhalten, denn 90 bzw. 120 Euro im Jahr haben keinerlei Lenkungseffekt. Dringend braucht es aber deutlich verbesserte Verbindungen in den ersten 2-3 Wiener Außenzonen in Verbindung mit P+R-Angeboten. Erst unter diesen Voraussetzungen kann eine klare, flächendeckende Parkraumbewirtschaftungslösung in Wien Akzeptanz erzielen“, so Emmerling.

Ebenso fordert die Verkehrssprecherin ein Umdenken für Wirtschaftstreibende: "Wienweite Parkkarten sind mit 2.544 Euro pro Jahr viel zu hoch angesetzt, hier wäre eine Halbierung angebracht. Ebenso müssten die Voraussetzungen zum Erhalt einer Parkkarte für Unternehmer deutlich gesenkt werden“, meint Emmerling abschließend.

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