Unterrainer: Steuerflucht ist kein Kavaliersdelikt

Konzerne müssen ihren Beitrag leisten

Wien (OTS/SK) - „Steuerflucht ist kein Kavaliersdelikt – wer sich einen Geschäftsvorteil dadurch sichert, dass er die Gesellschaft betrügt, gehört abgestraft. Ganz im Besonderen gilt dies für Großkonzerne. Ich sehe nicht ein, warum Kleinbetriebe ihre Steuern entrichten, aber die Großen es sich richten können“, sagt SPÖ-Abgeordneter Max Unterrainer. Insgesamt gehen durch Steuerflucht in der Europäischen Union jährlich etwa 1.000 Milliarden Euro an Steuergeld verloren. ****

Auch die EU nehme das Problem ernst und hat im Dezember ein Verfahren gegen McDonald's Europe Franchising wegen des Verdachts auf Verstoß gegen Beihilferegeln im Steuerbereich eingeleitet. Kritisiert wird, dass der Konzern praktisch keine Körperschaftssteuern auf seine Gewinne gezahlt hat.

Die heutige Meldung des Fastfood-Konzerns McDonald’s Österreich über den Jahresumsatz für 2015 von über 576 Mio. Euro nimmt der Tiroler SPÖ-Abgeordnete Max Unterrainer zum Anlass, auf die Verantwortung großer Konzerne für einen gerechten steuerlichen Beitrag hinzuweisen und nach der Steuerleistung des Konzerns in Österreich zu fragen. (Schluss) ve/ah/mp

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