BP-Wahl – Schmid zu Hofer-Kandidatur: „Wer Aufweichung des NS-Verbotsgesetzes fordert, hat in der Hofburg nichts verloren“

Auch FPÖ schickt nur die zweite Wahl ins Rennen

Wien (OTS/SK) - Die FPÖ hat heute, Donnerstag, Norbert Hofer als freiheitlichen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl vorgestellt. „Wer, wie Hofer am 5. November 2013 gegenüber dem ‚Kurier‘, eine Aufweichung des NS-Verbotsgesetzes fordert, hat in der Hofburg nichts verloren“, macht SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst klar. Zudem sei „durch den Eiertanz von Strache und Kickl rund um die FPÖ-Kandidatenkür“ klar geworden, dass es sich bei Hofer offenbar nicht um die erste Wahl der Blauen handle. ****

Ideologisch sei das Mitglied der „pennal-conservativen“ Burschenschaft Marko-Germania zu Pinkafeld klar am rechten Rand positioniert. Ende 2013 stellte Hofer zudem eine Anfrage zu „Chemtrails“ – ein Indiz, dass dieser an diese krude Verschwörungstheorie glaube. Und via OTS unterstellte der nunmehrige FPÖ-Präsidentschaftskandidat dem amtierenden Bundespräsidenten Heinz Fischer „ein Naheverhältnis zur kommunistischen Ideologie“. „Diese drei Beispiele verdeutlichen, dass Norbert Hofer kein geeigneter Bundespräsident wäre“, so Schmid. (Schluss) mo/sc

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