Blümel/Schwarz: Rot-Grün muss Hilferuf der Wiener Pflichtschullehrer ernst nehmen

ÖVP Wien fordert Entlastung der Lehrer von Verwaltungsaufgaben, Umsetzung des Berner Modells der Schulsozialarbeit, mehr Geld für benachteiligte Schulen sowie Subjekt- statt Objektförderung

Wien (OTS) - „Der heutige Hilferuf der Wiener Pflichtschullehrer bei Bildungsministerin Heinisch-Hosek muss bei der rot-grünen Stadtregierung alle Alarmglocken schrillen lassen“, erklärten heute der Landesparteiobmann der ÖVP Wien, Stadtrat Gernot Blümel, sowie ÖVP Wien Bildungssprecherin Sabine Schwarz. „Viel zu lange wurde zugeschaut und auf PR-Aktionen wie die Gratisnachhilfe gesetzt anstatt endlich den Wiener Schulen auch angesichts der aktuellen Flüchtlingsströme die notwendigen Ressourcen zukommen zu lassen“, so Blümel. „Die Wiener Pflichtschullehrer sprechen klar aus, was alle wissen, Rot-Grün aber nicht wahrhaben will: Unterstützungspersonal ist kaum vorhanden, die Qualität des Unterrichts sinkt“, zitiert Blümel aus dem Brief der Pflichtschullehrer. „Wir brauchen deshalb an den Wiener Schulen so schnell wie möglich mehr Sozialarbeiter, Psychologen, Dolmetscher aber auch Verwaltungspersonal“, so Bildungssprecherin Schwarz. Derzeit gibt es für 600 Schulstandorte gerade einmal 30 Schulsozialarbeiter.

„Wir müssen den Aufschrei der Pflichtschullehrer ernst nehmen und nicht wieder in rot-grüner Unart schönreden“, so Blümel. Die ÖVP Wien fordert deshalb im Rahmen eines Beschluss-Antrages, der heute im Gemeinderat eingebracht wird, eine Entlastung der Lehrerinnen und Lehrer von Verwaltungsaufgaben durch entsprechenden Einsatz von Verwaltungspersonal, die Umsetzung des Modells der Schulsozialarbeit nach Berner Vorbild, mehr Geld für benachteiligte Schulen sowie eine zielgerichtete Subjekt- statt Objektförderung an den Schulen. „Bei rund 600 Frühpensionierungen im Wiener Beamtenbereich pro Jahr würde sich für die Übernahme von Verwaltungsaufgaben an den Schulen durchaus ausreichend Personal finden“, so Schwarz. Weiters verlange die ÖVP die Umsetzung des Modells der Schulsozialarbeit nach Berner Vorbild, bei dem die Zuteilung der Schulsozialarbeiter nach einem Schlüssel erfolgt, der sich am sozialen Bedarf des Umfeldes der Schule orientiert. Darüber hinaus müssen die Mittel- und Ressourcenzuweisung nach den tatsächlichen Erfordernissen am Schulstandort erfolgen. „Weg von einer Objektförderung hin zu einer Subjektförderung“, so Schwarz abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 912
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0006