Razborcan: Liberales Waffenrecht schafft keine Sicherheit

Sicherheit ist Aufgabe des Staates

St. Pölten (OTS) - „Je mehr Schusswaffen im Umlauf sind, desto mehr Menschen sterben durch diese Waffen. Zu diesem deutlichen Ergebnis kamen Forscher, die ihre Schlüsse aus offiziellen Statistiken aus 27 Staaten gezogen haben“, so der Europasprecher der SPNÖ, LAbg. Gerhard Razborcan anlässlich der heutigen Aktuellen Stunde im NÖ Landtag. „Was ein liberales Waffenrecht anrichten kann, sehen wir am Beispiel der USA. Dort sind nicht nur Gewalttaten mit Schusswaffen an der Tagesordnung, sondern vor allem auch tragische Vorfälle, die Jahr für Jahr auch Kindern das Leben kosten. Allein 110 Kinder sterben in den Vereinigten Staaten jährlich durch Waffenunfälle“, so Razborcan weiter.

Razborcan erteilt daher einer polemischen Debatte zum Thema Waffen eine Absage: „In unsrem Land wir niemand kriminalisiert, der legal eine Waffe erworben hat. Aber es besteht, gerade was Schusswaffen angeht, auch nicht die mindeste Veranlassung die Gesetze zu liberalisieren! Die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten ist Aufgabe des Staates und damit der Exekutive. Daher muss man für eine personell gut aufgestellte und auch bestens ausgerüstete Polizei eintreten, nicht aber für ein liberales Waffenrecht. Denn mit Waffen und mit Gewalt wurden noch niemals Konflikte wirklich gelöst“, so Razborcan abschließend.

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