Landtagsabgeordnete Dr. Von Gimborn und Klubobmann Gabmann für sachliche Diskussion zum Waffenbesitz

Statt zu kriminalisieren lieber die Bedürfnisse der Bürger nach Sicherheit stillen

St. Pölten (OTS) - Mit einem Hinweis auf die jüngsten terroristischen Anschläge in Europa mahnt Klubobmann Gabmann in der heutigen Aktuellen Stunde: „Kein Land fühlt sich nunmehr uneingeschränkt sicher“.

Gabmann führt weiter aus, dass für den Großteil der Bürger die derzeitige Entwicklung vor allem als sicherheitspolitische Bedrohungen angesehen wird. Neben der Angst, Arbeitsplätze im minderqualifizierten Bereich zugunsten von Flüchtlingen opfern zu müssen, scheint das unregistrierte und unkontrollierte Einreisen von Asylanten die größte Sorge der Bürger zu sein.

Laut Gabmann erwartet die Bevölkerung einen Anstieg der Beschaffungskriminalität. Es wundert ihn deshalb nicht, dass die Nachfrage der Bürger an selbstverteidigenden Maßnahmen steigt. Seiner Meinung nach wäre es fahrlässig, nicht über wirkungsvolle Verteidigungsfähigkeit nachzudenken, um sich zu schützen. „Wir haben in Österreich strenge Gesetze in diesem Bereich. Waffenpässe und Waffenbesitzkarten werden nur sehr restriktiv und beschränkt erteilt“, so der Klubobmann.

Abschließend warnt Gabmann vor der de facto Entmachtung der grenzschützenden Einheiten.

Landtagsabgeordnete Dr. Von Gimborn kritisiert in ihrer Rede, dass die Aktuelle Stunde nicht den Titel „Keine Kriminalisierung der NÖ Waffenbesitzer“ haben dürfte, sondern „Warum fühlen sich die NÖ Bürger nicht mehr sicher und ergreifen daher die Eigeninitiative?“ heißen sollte.

Sie erinnert, dass in der Bedürfnispyramide nach Maslow die Sicherheit an oberster Stelle steht. „Nach den physiologischen Grundbedürfnissen des Körpers, nämlich zu essen, trinken und schlafen kommt sofort das Bedürfnis nach Sicherheit. Sicherheit für die eigene Person, für seine Lieben und für sein Territorium. Das ist ein archaisches Bedürfnis und ist tief im Menschen verankert“, so Von Gimborn. Sie warnt daher, dass Bürger die Eigeninitiative ergreifen, wenn dieses Sicherheitsbedürfnis von außen - sprich vom Staat - nicht mehr gegeben ist.

Von Gimborn kritisiert, dass man dieses Bedürfnis der Bürger mit Füßen tritt. Sie verurteilt mit dem Hinweis auf die gesteuerten Demonstrationen beim Akademikerball, dass beim Sicherheitsbedürfnis mit zweierlei Maß gemessen wird. Chaoten versuchen mit dem Slogan „Burschenschafter vertreiben und Flüchtlinge bleiben“ eine friedliche Veranstaltung zu stören, sodass viele Bewohner und Geschäftsleute Angst um ihre Autos und ihre Auslagenscheiben haben. Für diese randalierenden Chaoten werden tausende Polizisten bereitgestellt. Für die Bürger, die sich nicht mehr sicher fühlen, sind aber viel zu wenige Polizisten da, warnt Von Gimborn.

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