Steinhauser zu Akademikerball: Unterstützen Kundgebung „Jetzt Zeichen setzen“ am Heldenplatz

Grüne: In Paris, London oder Berlin wäre kein Platz für Rechtsextreme in den Repräsentationsräumen des Landes

Wien (OTS) - „Der Ort Hofburg ist wichtig für die Burschenschafter. Einerseits als Repräsentationsort, andererseits hat er hohe symbolische Bedeutung. Er liegt im Zentrum der Macht. In Paris, London oder Berlin wäre ein vergleichbarer Veranstaltungsort für Rechtsextreme undenkbar“, sagt der Grüne Justizsprecher, Albert Steinhauser. Als gesellschaftliches Ereignis hat der Ball zwar keine Bedeutung, aber als Event für die rechtsextreme Szene einen hohen Stellenwert.

„Mit Jobbik-VertreterInnen kommen Leute einer Partei Ungarns, deren Milizen Roma-Siedlungen terrorisieren und die Burgenland als Teil Großungarns bezeichnen“, kritisiert Steinhauser. Der Grüne sieht in diesem Ball auch ein Vernetzungstreffen. Die VeranstalterInnen geben sich zwar alle Mühe, die Gästelisten im Vorfeld des Balls geheimzuhalten, um mögliche Skandale zu vertuschen, laut Insidern werden für 2016 aber VertreterInnen der rechtsextremen Partei Jobbik aus Ungarn erwartet und die Pegida-Rednerin Tatjana Festerling aus Dresden.

Für Steinhauser ist es daher geradezu logisch, dass viele nicht kommentar- und protestlos diesen Event vorbeiziehen lassen wollen. Die Grünen unterstützen darum die Veranstaltung „Jetzt Zeichen setzen“ am Wiener Heldenplatz, die morgen, Freitag den 29.1., um 19 Uhr stattfindet. „Mit dem Ball wollen sich Burschenschafter und Rechtsextreme als anerkannter Teil der Gesellschaft inszenieren. Die Demonstrationen sollen das verhindern“, sagt Steinhauser.

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