Stronach/Weigerstorfer: Tiere dürfen keine Ware sein

Absolutes Verbot des Welpenverkaufes in Zoohandlungen

Wien (OTS) - Für ein absolutes Verkaufsverbot von Hunde- und Katzenwelpen in Zoohandlungen sprach sich Team Stronach Tierschutzsprecherin Ulla Weigerstorfer in ihrem Debattenbeitrag aus. Sie bedauert, dass das im Jahr 2005 eingeführte Verbot 2008 wieder abgeschafft wurde. Hunde und Katzen seien keine Ware und Zoofachgeschäfte daher nicht der richtige Ort für ihren Verkauf. „Hier fehlt der Respekt gegenüber diesen Geschöpfen Gottes“, so Weigerstorfer.

Das Zurschaustellen von Welpen in Boxen ausschließlich bei künstlichem Licht, der nicht vorhandene Rückzugsort und die fehlende menschliche Bezugsperson in den Zoofachhandlungen bedeuten nur Stress für die Jungtiere. Viele vernünftige Zoofachhandlungen leben auch ohne Tier-Isolationsstationen. „Der Erwerb eines Welpen soll über vertrauensvolle Züchter oder über private Würfe erfolgen. Nur so ist garantiert, dass diese Tiere nicht viel zu früh von ihrer Mutter getrennt werden und viel zu früh oder gar nicht geimpft werden“, so Weigerstorfer.

Im Jahr 2016 gäbe es wohl genügend Alternativen, etwa Videos von Hunde- und Katzenwelpen in den Zoofachgeschäften, um den passenden Besitzer zu finden. „Tiere dürfen keine Ware sein. Nur mit einem Verkaufsverbot in Zoofachhandlungen lässt sich diese Wertschätzung erreichen“, mahnt die Team Stronach Tierschutzsprecherin.

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