Leistungsbilanz der Wiener Ordensspitäler ist den Beschäftigten zu verdanken!

Gewerkschaft vida: Gute Arbeit braucht gute Rahmenbedingungen!

Wien (OTS) - „Die Leistungsbilanz der Wiener Ordensspitäler ist in allererster Linie eine Bilanz der tagtäglichen enormen Leistung der Beschäftigten“, betont der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft vida, Willibald Steinkellner, anlässlich der heutigen Pressekonferenz der Ordensspitäler in Wien. „Den Kolleginnen und Kollegen in den acht Häusern gebührt größter Respekt. Dankesreden reichen hier aber nicht aus, sondern die Anerkennung muss sich auch in fairen Arbeitsbedingungen und Einkommen widerspiegeln“, fordert Steinkellner.

Einkommensniveau angleichen

Zwischen den Einkommen der Beschäftigten in öffentlichen Krankenhäusern und jenen in den Ordensspitälern gebe es nach wie vor eine Lücke, so Steinkellner: „Diese zu schließen ist unser oberstes Ziel. Gleiche Arbeit muss auch gleich viel wert sein.“ Außerdem müsse man einen Ausgleich für die ständig steigenden Belastungen schaffen:
„In den letzten Jahren hat der Tätigkeitsumfang der Beschäftigten stetig zugenommen. Wenn wir wollen, dass die Menschen später in Pension gehen und ihren Job länger ausüben – und zwar gesund – dann müssen beispielsweise die Voraussetzungen für das Erreichen der sechsten Urlaubswoche fairer gestaltet werden!“

Finanzierung nachhaltig sichern

Die Kolleginnen und Kollegen in den gemeinnützigen Wiener Ordensspitälern tragen sehr viel zur Gesundheitsversorgung der Bevölkerung bei, sie erbringen ihre Leistung 24 Stunden am Tag in höchster Qualität, betont der stellvertretende vida-Vorsitzende: „Was wir nicht zulassen werden, ist dass der Spardruck der Geld-beziehungsweise Arbeitgeber auf die Beschäftigten abgewälzt wird.“ Mehr Geld für den Pflege- und Gesundheitsbereich und eine nachhaltig abgesicherte Finanzierung sind für Steinkellner daher weiter unerlässlich. „Ich fordere einmal mehr die nachhaltig abgesicherte Finanzierung dieses Bereichs unter anderem aus vermögensbezogenen Steuern“, so der Gewerkschafter abschließend.

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