Karas: Anti-Lux-Leaks-Gesetze sofort beschließen

EU-Kommission macht von Karas geforderten Gesetzesvorschlag: Neue Berichtspflicht für Amazon, Ikea, Starbucks und Co

Brüssel, 28. Jänner 2016 (ÖVP-PD) Der Europaabgeordnete Othmar Karas fordert, dass die heute von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Anti-Lux-Leaks-Gesetze sofort
beschlossen werden. ****

"Es besteht die Gefahr, dass einige Mitgliedstaaten wieder
alles blockieren. Kein EU-Mitgliedstaat darf mehr mit Tricks
anderen Ländern das Steuergeld abgraben. Wir müssen das
Prinzip durchsetzen, dass Unternehmenssteuern dort gezahlt
werden, wo die Wertschöpfung stattfindet", so Karas heute in Brüssel.

Karas begrüßt ausdrücklich, dass die von ihm 2013 in der EU-Bankenregulierung durchgesetzte neue Berichtspflicht für
Banken, wieviel Steuern sie zahlen und wieviel Umsatz sie pro
Land machen ("Country by Country Reporting"), nun auch auf
alle anderen multi-nationalen Unternehmen ausgeweitet werden
soll.

"Wenn die Firmen nicht nur global, sondern für jedes Land einzeln offenlegen, wie viel Umsatz und Mitarbeiter sie haben
und wie viel Steuern sie zahlen, dann wird sofort sichtbar,
welche Länder mit Amazon, Ikea, Starbucks, Fiat und Co.
unfaire Deals eingehen", so der Europaabgeordnete.

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