GPA-djp-Jugend unterstützt friedliche Proteste gegen Akademikerball

Unerträglich, dass Hetzer und Burschenschafter in der Hofburg tanzen und feiern

Wien (OTS) - „Wir lehnen das zweifelhafte, rassistische, sexistische und undemokratische Weltbild vieler Burschenschaften ab. Darüber hinaus fehlt uns jedes Verständnis dafür, dass der Akademikerball, der nichts anderes ist als ein Vernetzungstreffen der rechtsextremen akademischen Szene, ausgerechnet in den geschichtsträchtigen Hallen der Hofburg stattfinden wird“, erklärt Christian Hofman, Jugendvorsitzender der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier), warum die GPA-djp-Jugend sich an den friedlichen Protesten gegen die Veranstaltung morgen Freitag beteiligen wird.

„Es geht nicht darum, zu Krawallen einzuladen, wie Veranstalter und BesucherInnen dieses fragwürdigen Zusammentreffens die zahlreichen Proteste gerne darstellen – wir rufen ausdrücklich zum friedlichen Protest auf. Es geht darum, dass auch wir als GewerkschafterInnen es nicht einfach unkommentiert lassen können, wenn Hetzer und Burschenschafter in den Räumen der Republik tanzen und feiern. Das ist nicht nur in Zeiten zunehmender Ausländerfeindlichkeit unerträglich. Es braucht ein klares demokratisches, friedliches Signal als Widerstand!“, so Hofmann. In diesem Sinne verweist die GPA-djp-Jugend auch auf die Kundgebung „Kein Salon dem Rechtsextremismus!“, zu der das Bündnis „Jetzt Zeichen setzen“ ab 19.00 Uhr am Heldenplatz lädt.

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