Flüchtlingsnotunterkunft: SP-Papai lädt zu Informationsveranstaltung ein

„Aufklärung funktioniert am besten im direkten Dialog“

Wien (OTS/SPW-K) - Der Antrag, eine Bürgerversammlung einzuberufen, wurde von der SPÖ Fraktion gestellt. Die SPÖ möchte den FloridsdorferInnen die Möglichkeit geben, sich zum Thema Flüchtlingsunterbringung in Floridsdorf zu informieren und Antworten auf offene Fragen zu bekommen. „Es ist wichtig, dass die Bezirksbevölkerung umfassend zum Thema Flüchtlingsunterbringung informiert wird. Das betrifft nicht nur direkte AnrainerInnen der Flüchtlingsquartiere, sondern alle interessierten FloridsdorferInnen“, betont Bezirksvorsteher Georg Papai (SPÖ). Neben den vielen Informationsveranstaltungen für die BewohnerInnen hat Papai auch den Flüchtlingskoordinator des Fonds Soziales Wien, Peter Hacker, zur Bezirksparlament-Sitzung eingeladen.

In Floridsdorf werden an zwei Standorten temporäre Flüchtlingsnotunterkünfte vom Fonds Soziales Wien eingerichtet. „Nach den ersten Informationsveranstaltungen haben wir gemerkt, dass der direkte Dialog noch immer am besten funktioniert, um Ängste zu nehmen und Informationen weiter zu transportieren“, kommentiert Georg Papai. Bei der nächsten Bezirksparlament-Sitzung wird der Flüchtlingskoordinator Rede und Antwort stehen, damit BezirksrätInnen als direkte VertreterInnen der FloridsdorferInnen die Möglichkeit haben, sich über die neuen Notunterkünfte zu informieren. Ihre Aufgabe ist in weiterer Folge, diese Informationen an die FloridsdorferInnen weiterzugeben.
Bezirksvorsteher Georg Papai: „Wir Floridsdorfer fühlen uns stark verbunden mit unserem Bezirk. Ich habe Verständnis dafür, dass die Floridsdorfer in so einer Situation Sorge haben. Die Alternative wäre jedoch, dass sich diese Menschen dann auf eigene Faust Schlafplätze unter der Brücke, in Wohnhausanlagen oder in Kleingartenanlagen suchen würden! Daher muss eine geordnete Flüchtlingsunterbringung im Sinne aller sein.“

Allgemeines zu den Flüchtlingsnotunterkünften im Bezirk =

In Floridsdorf werden an zwei Standorten Flüchtlingsnotunterkünfte vom Fonds Soziales Wien eingerichtet. Die Notunterkunft in der Siemensstraße wird vom Arbeitersamariterbund und der Caritas betreut, vorgesehen ist diese Einrichtung hauptsächlich für Familien. Das Donauquartier in der Grellgasse 3 wird von Foqus betreut. Bezirksvorsteher Georg Papai setzt sich für mehr Sicherheit vor Ort und in der Umgebung ein: So werden Flüchtlinge rund um die Uhr betreut. Darüber hinaus wurde zusätzlich eine Sicherheitsfirma eingestellt. In der Siemensstraße werden in drei Gebäuden je 200 Kinder, Frauen und Männer untergebracht (insgesamt maximal 600 Personen).
Das Flüchtlingsquartier in der Siemensstraße ist bis 30.09.2016 befristet.
Die Einrichtung in der Grellgasse am ehemaligen OMV-Gelände bietet Platz für maximal 110 Schutzsuchende. Die Grellgasse ist bis Ende Mai 2016 befristet.

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