VSStÖ: Generationengerechtigkeit nicht als Kampfbegriff für Kürzungen missbrauchen!

Gegen Pensionsreformen auf Kosten der jüngeren Generationen

Wien (OTS) - Als "Täuschungsversuch der Jungen" bezeichnete Katrin Walch, Bundesvorsitzende des Verbands Sozialistischer Student_innen, die heute von ÖVP, NEOS und IV präsentierten Vorschläge zur Pensionsreform. "Die geforderten Maßnahmen haben mit Generationengerechtigkeit genau nichts zu tun, denn die vorgeschlagenen Reformen werden vor allem die Jüngere Generation treffen und direkt in die Altersarmut führen. Um was es ÖVP, NEOS und IV offensichtlich wirklich geht, ist ein Abbau unseres sozialen Sicherungssystems."

"Die Ausrufung eines 'Generationenkonflikts' und das Auseinanderdividieren von Jung und Alt soll bloß über den eigentlichen Verteilungskonflikt hinweg täuschen", so Walch weiter. "Hauptprobleme bleiben weiterhin geringe soziale Mobilität, extreme Ungleichverteilung von Vermögen und Bildung sowie prekäre Bedingungen am Arbeitsmarkt."

Anstelle eines "Generationenkriegs" brauchen wir ernst gemeinte Vorschläge für mehr Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft. "Es ist höchste Zeit für Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, für eine Bildungsreform, die echten Zugang zu Bildung für alle ermöglicht und für zusätzliche Finanzierungsquellen wie eine Erbschafts- und Schenkungssteuer", so Walch abschließend.

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