ÖGB-Foglar zum Internationalen Gedenktag an die Opfer des Holocausts: Erinnern und aus Geschichte lernen

Auschwitz darf nicht nur der 27. Jänner sein

Wien (OTS) - In Auschwitz wurden mehr als eine Million Menschen auf brutalste Weise gefoltert, gequält und ermordet. Und das nur, weil sie anders aussahen, einen anderen Namen und eine andere Religion hatten, oder weil sie anderer Meinung waren - die meisten von ihnen:
Jüdinnen und Juden, aber auch Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung und Homosexuelle. „Auschwitz ist ein Symbol für das Grauen und auch dafür, welches Leid manche Menschen im Stande sind anderen zuzufügen. An der Geschichte können wir leider nichts mehr ändern, aber wir können helfen, dass diese Gräueltaten nicht vergessen werden und dafür kämpfen, dass Auschwitz nie wieder geschieht“, betont Erich Foglar, ÖGB-Präsident, anlässlich des Gedenktags der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz.

Foglar weist darauf hin, dass die Verbrechen in Auschwitz auch eine Mahnung an die Demokratie sind. „Auschwitz darf nicht nur der 27. Jänner sein. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten steigen soziale Konflikte und Fremdenfeindlichkeit. Aus diesem Grund müssen wir uns 365 Tage im Jahr dafür einsetzen, dass solche Entwicklungen nicht die Oberhand gewinnen. Fremdenhass muss mit allen Mitteln bekämpft und die Demokratie verteidigt werden.“ (am)

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