Nationalrat – Steßl: Aktiv Europäische Union mitgestalten

„Brauchen nicht weniger Europa, sondern mehr“ - Solidarität anderer EU-Staaten in Sachen Flüchtlingskrise essentiell

Wien (OTS/SK) - Staatssekretärin Sonja Steßl hat heute, Mittwoch, im Nationalrat ein Statement zur Debatte um das EU-Austritts-Volksbegehren abgegeben. „Wir wissen, wie sehr Österreich von der EU profitiert hat, wie viele Arbeitsplätze dazugekommen sind, welche politischen und wirtschaftlichen Vorteile der EU-Beitritt gebracht hat“, sagte Steßl. In Zeiten der Flüchtlingskrise, der Wirtschaftskrise und der Herausforderungen bezüglich des Klimawandels ist die Staatssekretärin überzeugt, „dass wir nicht weniger an Europa brauchen, sondern mehr“. Krisen machen vor Landesgrenzen nicht Halt, betonte Steßl. „Wir haben nun einmal internationale Märkte und leben in einer globalisierten Welt. Wir können uns nicht einfach abschotten und schauen, dass alles an uns vorübergeht. Es ist essentiell, dass wir die Europäische Union aktiv mitgestalten, nicht nur raunzen und jammern, sondern unser Bestes dazu beitragen, Krisen zu lösen“, machte Steßl klar. ****

In Sachen Flüchtlingskrise betonte Steßl, dass es „nicht geht, dass nur drei Länder Solidarität zeigen und die gesamte Flüchtlingsherausforderung alleine lösen“, vielmehr brauche es Solidarität auch von den anderen Ländern. Angesichts dessen, wie viele Milliarden Euro an Förderungen an verschiedene EU-Länder fließen, sei es umso wichtiger, sich diese Solidarität wenn es um Menschen geht, politisch zu erkämpfen. „Es geht darum, gemeinsame europäische Lösungen für die Flüchtlingskrise zu suchen“, sagte Steßl und sprach sich für ein gemeinsames europäisches Asylrecht, den raschen Ausbau der Hotspots und die Sicherung der EU-Außengrenzen aus. (Schluss) ve/sc

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