Rasinger: AKH soll unter die besten zehn Spitäler der Welt

Nach jahrzehntelangem Gezerre sollte Vision einer dritten Medizinischen Wiener Schule umgesetzt werden

Wien (OTS) - Das heute, Mittwoch, präsentierte Zukunftspaket für den Gesundheits- und Forschungsstandort Wien, - konkret für das AKH und die Medizinische Universität Wien - ist essentiell und ein sehr wichtiger Meilenstein, um das Wiener AKH in der Weltspitze nach vorne zu bringen. Österreich hat eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Nun wird der Gesundheitsstandort Wien mit seiner universitären Spitzenmedizin am AKH noch mehr gestärkt, stellte ÖVP-Gesundheitssprecher Abg. Dr. Erwin Rasinger fest. Bund und Stadt investieren bis 2030 2,2 Milliarden Euro in den Standort AKH/MedUni Wien. "1.500 Ärzte machen das AKH schon jetzt zu einem der wichtigsten Spitals- und Forschungsstandorte Europas."

Im Zentrum der Überlegungen der künftigen Zusammenarbeit steht unter anderem die strategische Weiterentwicklung der medizinischen Versorgungseinrichtung, unterstreicht Rasinger einen wichtigen Eckpunkt der Vereinbarung. Erfreut zeigte sich der Gesundheitssprecher auch über die im Finanz- und Zielsteuerungsvertrag vorgesehene begleitende nachhaltige Entlastung des ärztlichen Personals bei gleichzeitiger Aufgabenübertragung auf nicht-ärztliche Berufsgruppen, um freie Ressourcen für Lehre und Forschung zu schaffen. Auch die Dienstpläne und der Betrieb werden so angepasst, dass durchschnittlich zumindest 30 Prozent der Normalarbeitszeit des ärztlichen Personals für Forschung und Lehre aufgewendet werden. "Indem wir die Forschungsinfrastruktur an der größten Medizin-Universität des Landes stärken, gewährleisten wir die beste Aus- und Weiterbildung unserer Ärzte auf internationalem Top-Niveau", sagt Rasinger und verweist auch auf die vereinbarte Förderung von Erstversorgungszentren.

Ergänzend zum Finanz- und Zielsteuerungsvertrag regelt der Rahmenbauvertrag die wichtigsten baulichen Investitionen am AKH bzw. der MedUni Wien. Diese Infrastrukturprojekte betreffen beispielsweise OP- und Notfall-Unfall-Einrichtungen, den Pflege- und Ambulanzbereich sowie Tageschirurgie, verweist der Gesundheitssprecher etwa auf das Zentrum für Herztransplantationen (HTX-Zentrum).

"Das AKH, welches derzeit schon einen internationalen Spitzenrang in der Medizinversorgung hat, wird dadurch noch weiter nach oben rücken. Die im AKH beheimatete Medizinische Universität Wien, welche zusätzlich zur Patientenversorgung die Forschung und Lehre verantwortet, hat zehn Jahre nach ihrer Gründung Platz 58 in der Welt und damit einen europäischen Spitzenrang. Die Forschungsleistung hat sich in diesem Zeitraum verdreifacht. Das Ziel muss aber ein Rang noch weiter in der Weltspitze sein (derzeit hat Stanford in den USA Platz 1). Binnen der nächsten zehn Jahre sollte das AKH zuerst unter die besten 20, dann aber einen Platz unter den besten zehn anstreben. Ich will die Vision einer dritten Medizinischen Wiener Schule nach Gerard van Swieten und noch der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg gerne unterstützen", schloss Rasinger.
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