Wiener Ärztefunkdienst: 66.000 Visiten im vergangenen Jahr

"Für Wiens Patienten eine unverzichtbare Stütze in der Gesundheitsversorgung"

Wien (OTS) - 2015 haben die Ärztinnen und Ärzte des Wiener Ärztefunkdienstes in der Bundeshauptstadt wieder eine beeindruckende Anzahl an Visiten absolviert, um Patienten, die in den Abend- und Nachtstunden, am Wochenende oder an einem Feiertag akut erkrankt waren, medizinisch zu versorgen: Im Vergleich zu 2014 verzeichnete der Ärztefunkdienst 2015 eine Steigerung von fast 4800 Hausbesuchen. ****

Johannes Steinhart, Obmann der Kurie niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der Ärztekammer für Wien, verweist auf die wichtige Servicefunktion: "Durch den Ärztefunkdienst haben die Wiener Patienten die Möglichkeit, auch dann eine Ärztin oder einen Arzt zu konsultieren, wenn die Ordinationen geschlossen sind, nämlich nachts, an Wochenenden und an Feiertagen. Somit müssen sie bei einer akuten Erkrankung nicht den Weg in eine Spitalsambulanz in Kauf nehmen, und die Spitäler werden dadurch wiederum entlastet."

Am 1. Dezember 2015 wurden beim Ärztefunkdienst sogenannte "Call-Taker" eingeführt, speziell geschulte Mitarbeiter, die die Telefongespräche entgegennehmen und nach einem fixen Protokoll abarbeiten. Damit soll die richtige Zuordnung und Einschätzung der Dringlichkeit noch effizienter gestaltet werden. Medizinische Notfälle werden sofort an die Wiener Rettung weitergeleitet. Insgesamt 137.471 Anrufe hat der Ärztefunkdienst 2015 bearbeitet.

Auch das Angebot der Ärztefunkdienst-Ordination in der Pillergasse im 15. Wiener Gemeindebezirk, die für Patienten an Samstagen, Sonn-und Feiertagen von 8.00 bis 20.00 Uhr geöffnet ist, wurde von den Patienten im Jahr 2015 mit 3867 Besuchen sehr gut angenommen. Für junge Patienten betreibt der Ärztefunkdienst in den Ambulanzräumen der Kinderklinik des Wiener AKH an Samstag, Sonn- und Feiertagen zusätzlich von 10.00 bis 18.00 Uhr den Kindernotdienst "KiND", der im Jahr 2015 von 4676 Kindern respektive Eltern in Anspruch genommen wurde.

Steinhart ist die Fortführung von "KiND" ein besonderes Anliegen, da die medizinische Versorgung von Kindern und Kleinkindern in einer Großstadt wie Wien auch an Wochenenden unkompliziert gewährleistet werden müsse: "Ich bin stolz darauf, dass es uns im vergangenen Jahr gelungen ist, die Honorare für die Ärztinnen und Ärzte des Ärztefunkdienstes zu erhöhen. Ich denke, dass die dort erbrachten Serviceleistungen eine unverzichtbare Stütze für die Wiener Patientenversorgung sind und nicht nur entsprechend honoriert, sondern in einem wachsenden Wien künftig auch weiter ausgebaut werden müssen", so der Vizepräsident. (ec)

(S E R V I C E – Wiener Ärztefunkdienst, Telefon 141, Montag -Freitag 19.00 - 7.00 Uhr, Wochenenden Freitag 19.00 - Montag 7.00 Uhr sowie an Feiertagen ganztägig; offene Ordination in Wien 15., Pillergasse 20, Samstag, Sonn- und Feiertage 8.00 - 20.00 Uhr; Kindernotdienst "KiND" in der Kinderklinik des Wiener AKH, Samstag, Sonn- und Feiertage 10.00 - 18.00 Uhr.)

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