BSA: Internationaler Holocaust Gedenktag: Niemals vergessen!

Akademikerball ist anmaßende Vereinnahmung von AkademikerInnen

Wien (OTS) - Heute vor 71 Jahren befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Ein Tag, an dem das Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus im Fokus stehen sollte – aber auch auf aktuelle rechtsextreme und rassistische Tendenzen unserer Gesellschaft hingewiesen werden muss.
„Der von der UNO ausgerufene Internationale Holocaust Gedenktag mahnt uns jedes Jahr aufs Neue zur Erinnerung und Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Rassistische Strömungen sind wieder im Vormarsch – umso wichtiger ist es, Rechtsextremismus, Fremdenhass und Hetze entschieden entgegenzutreten und sich für eine starke, demokratische, antifaschistische Gesellschaft einzusetzen, nicht nur heute, sondern jeden Tag im Jahr! Um hier gemeinsam ein kräftiges Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus, Menschenhass und Ausgrenzung zu setzen, ruft auch der BSA zur heutigen Kundgebung der Plattform ‚Jetzt Zeichen setzen‘ auf, welche heute um 17 Uhr am Wiener Heldenplatz stattfindet“, so BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny. Als Provokation empfindet BSA-Generalsekretärin Olivia Kaiser das von der FPÖ organisierte rechtsextreme Vernetzungstreffen im Rahmen des ‚Akademikerballs‘ nur zwei Tage nach dem Internationalen Holocaust Gedenktag in der Hofburg: „Wir leben in einer Zeit, in der Hetze etwa gegen Flüchtlinge wieder salonfähig geworden ist – vorangetrieben wird diese von jenen Menschen, die am Freitag in der Hofburg feiern. Es darf nicht sein, dass ausgerechnet in der Hofburg Jahr für Jahr rechtsextremem und menschenverachtendem Gedankengut eine Bühne geboten wird.“
Der BSA als AkademikerInnenorganisation distanziert sich auch heuer vehement vom sogenannten Akademikerball der FPÖ. Hierbei handelt es sich um eine anmaßende Vereinnahmung von Akademikerinnen und Akademikern. Im Gegensatz zum sogenannten Akademikerball der FPÖ stellt der Wiener Ball der Wissenschaften am 30. Jänner im Rathaus den Grundgedanken der Wissenschaft, Offenheit und Toleranz in den Mittelpunkt und ist damit der wahre Ball der Akademikerinnen und Akademiker.

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