SPÖ-Niedermühlbichler: „Starkes Signal gegen demokratie- und menschenfeindliche Tendenzen setzen!“

„Jetzt Zeichen setzen!“-Kundgebung zum Holocaust-Gedenktag heute Abend; friedvoller Protest gegen den Akademikerball in der Hofburg am Freitag

Wien (OTS/SPW) - „Heute, Mittwoch, begehen wir den Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Vor 71 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreit. Die Erinnerung an die Opfer des Holocaust mahnt uns, alles zu tun, dass sich eine solche Katastrophe nicht wiederholt“, betont der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Georg Niedermühlbichler, am Mittwoch im Vorfeld der Gedenkveranstaltung. Im Rahmen des zivilgesellschaftlichen Bündnisses „Jetzt Zeichen setzen!“ beteiligt sich die SPÖ Wien um 17 Uhr an der Gedenkveranstaltung beim äußeren Burgtor. „Für die Sozialdemokratie spricht unser Vorsitzender, Bürgermeister Dr. Michael Häupl“, informierte Niedermühlbichler.****

Wie aktuell und notwendig die Erinnerung an den Holocaust ist, verdeutlicht eine weitere Veranstaltung in dieser Woche: „Am Freitag, nur zwei Tage nach dem Gedenktag, findet der so genannte Akademikerball in der Hofburg statt. Nach Meinung vieler Beobachter dient dieser als Vernetzungstreffen für Rechtsextreme aus ganz Europa. Seitens der SPÖ Wien unterstützen wir den Protest dagegen und laden zur Kundgebung von ‚Jetzt Zeichen setzen!‘ am Freitag, dem 29. Jänner um 19.00 Uhr am Heldenplatz. Selbstverständlich ist: Der Protest gegen den Akademikerball ist friedlich zu führen - Gewalt kann und darf niemals ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein!", so Niedermühlbichler.

Es sei bezeichnend, dass sich FPÖ-Obmann Strache diesen Donnerstag und Freitag in Mailand mit namhaften VerteterInnen der europäischen Rechten trifft – darunter Marine Le Pen und der Chef der ausländerfeindlichen italienischen Lega Nord, Matteo Salvini. „Und das in einer Zeit, wo europaweit gegen MigrantInnen, Religionen und Minderheiten gehetzt wird. Umso mehr braucht es ein starkes Signal gegen diese demokratie- und menschenfeindlichen Tendenzen! Am Freitag heißt es daher: ‚Kein Salon dem Rechtsextremismus!‘“, schloss Niedermühlbichler. (Schluss) tr

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