Zwei Jahre Erasmus+: 24.870 Österreicher/innen im Bildungsbereich mobil

Gestern hat die Europäische Kommission die ersten Zahlen fürs EU-Programm Erasmus+ veröffentlicht. Für Österreich ergibt sich ein erfreuliches Bild.

Wien (OTS) - Die österreichische Nationalagentur Erasmus+ Bildung in der OeAD-GmbH betreut jenen Bereich des Erasmus+ Programms, der die Mobilitäten und Projekte in der Schulbildung, Berufsbildung, Hochschulbildung und Erwachsenenbildung abdeckt. Sie liefert folgenden Überblick: In den ersten beiden Jahren von Erasmus+ (2014 und 2015) konnten durch Erasmus+ Bildung 830 Projekte gefördert und so 24.870 Personen jeden Alters mobil gemacht werden. Allein im zweiten Programmjahr (Planzahlen 2015) wurden 1.675 Lehrkräfte bzw. Pädagog/innen, Schüler/innen und allgemeines Bildungspersonal aus Schulen und Kindergärten mobil. Hinzu kommen 3.335 Mobilitäten von Personen in der beruflichen Erstausbildung und Fachkräften in der beruflichen Bildung, 8.102 Mobilitäten von Studierenden im Rahmen von Studien- und Praktikumsaufenthalten sowie Lehr- und Fortbildungsaufenthalte und 154 Mobilitäten für Fachkräfte in der Erwachsenenbildung. Aus Brüssel sind für 2015 24,3 Millionen Euro an Finanzmittel nach Österreich geflossen. Zusätzlich stellen das Bildungs- und das Wissenschaftsministerium finanzielle Mittel zur Verfügung.

Im Hochschulbereich ergeben sich fürs letzte Erasmus-Jahr (Vorgängerprogramm „Lebenslanges Lernen“) folgende Zahlen: Bei Start des Erasmus-Programms im Jahr 1992 waren es gerade 893 österreichische Studierende, die den Schritt ins Ausland wagten, im Studienjahr 2013/2014 studierten bereits 4.557 Österreicher/innen im EU-Ausland. Hinzu kommen 1.236 österreichische Studierende, die ein Arbeitspraktikum fern der Heimat absolvierten. Somit schnupperten 2013/2014 um 11,15 Prozent mehr Studierende Arbeitspraxis im EU-Ausland als im Jahr davor (1.112 Personen).

Die beliebtesten Zielländer für Erasmus-Studienaufenthalte waren im vergangenen Studienjahr Spanien, Frankreich, das Vereinigte Königreich (Großbritannien und Nordirland), Schweden und Italien. Bei Erasmus-Praktika lag Deutschland an der Spitze, mehr als die Hälfte der Praktika fand dort statt. Mobil ist auch das Hochschulpersonal:
Im Studienjahr 2013/14 wurden 1.292 Lehr- und Fortbildungsaufenthalte im europäischen Ausland gefördert. Wobei sich – gemessen am vorangegangenen Studienjahr 2012/2013 – die Lehraufenthalte um sechs Prozent und die Fortbildungsaufenthalte um 22,9 Prozent gesteigert haben.

Für das Jahr 2016 erwartet der Leiter der österreichischen Nationalagentur Erasmus+ Bildung, Ernst Gesslbauer, Fördermittel seitens der Europäischen Kommission von rund 24,6 Mio. Euro für Österreich. Zusätzlich sollen für die internationale Hochschulmobilität/-kooperation in etwa 2,5 Mio. Euro zur Verfügung stehen.

Zu den Statistiken:

http://www.ots.at/redirect/nationalagentur_lebenslanges_lernen

Statistik Erasmus+ Hochschulbildung:
http://www.ots.at/redirect/programmstatistiken

Rückfragen & Kontakt:

OeAD (Österreichischer Austauschdienst)-GmbH
Mag. Rita Michlits
Leitung Kommunikation
Mobil: +4366488735941
rita.michlits@oead.at
www.oead.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | LLL0001