JG-Kucharowits: #billigerwohnenjetzt - BürgerInneninitative voller Erfolg!

Finale der JG-Kampagne in Kärnten: Junge Generation in der SPÖ sammelte in allen Bundesländer Unterschriften

Wien (OTS/SK) - „Mit unserer Kampagne fordern wir faire Mieten und Vereinfachungen im Mietrecht. Wir wollen einfach nicht mehr vom good will der VermieterInnen abhängig sein“, erläutert die Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ (JG) Nationalratsabgeordnete Katharina Kucharowits. Zur Veranschaulichung der übertriebenen Mietpreise wurde in Klagenfurt, gemeinsam mit SPÖ-Nationalratsabgeordnetem Philip Kucher, und in Villach ein Wohnzimmer nachgebaut. „Vor allem jungen Menschen wird der Start ins eigene Leben durch die hohen Mietpreise oder aufgrund des horrenden Eigenmittelanteils oft verwehrt“, unterstreicht SJG-Kärnten Landessekretär Ralph Sternjak ****

Bei den Aktionen zeigte sich klar: Auch in der Lebensrealität von Studierenden und Lehrlingen spielen die untragbaren Mieten eine wichtig Rolle. Die Nettomiete beträgt in Ballungszentren am privaten Wohnungsmarkt annähernd 10 Euro pro Quadratmeter. Rechnet man die Umsatzsteuer hinzu, sind viele Menschen mit Mieten von über 800 Euro für eine Wohnung von 75 Quadratmetern konfrontiert. „Diese exorbitant hohen Mieten sind einfach untragbar - es müssen dringend Lösungen geschaffen werden, damit Wohnungen endlich für alle Menschen bezahlbar werden. Wir brauchen Änderungen im Mietrecht, es kann nicht sein, dass VermieterInnen Zuschläge für etwas verlangen, das im Jahr 2016 schon längst dem Standard entspricht“, so Kucharowits weiter.

Etliche junge Leute tourten anlässlich der Kampagne der Jungen Generation #billigerwohnenjetzt im Laufe der letzten Monate durch ganz Österreich und sammelten Unterschriften für eine parlamentarische BürgerInneninitiative.

Ein Universalmietrecht, eine Zweitwohnsitz- und Leerstandsabgabe sowie die Zweckwidmung der Wohnbaufördermitteln sind zentrale Forderungen der „Billiger wohnen jetzt!“-Kampagne. Im Gespräch mit BürgerInnen machte die Junge Generation auf die Missstände im Mietrecht aufmerksam: „Wenn mehr als die Hälfte des Einkommens fürs Wohnen aufgewandt werden muss, dann läuft etwas schief. Wohnungen müssen sowohl in der Ausstattung als auch in der Größe für die Bedürfnisse der jungen Menschen angepasst sein und zu vernünftigen, bezahlbaren Preisen angeboten werden – Substandard Wohnungen können nicht die Antwort auf die Wohnungsnot sein“, so Sternjak. „Am Erfolg des Aktionstages kann man wieder erkennen, welch zentrales Thema Wohnen ist", sind sich die JGlerInnen einig.

Gemeinsam mit den vielen engagierten SJG-Mitgliedern war die Tour am Montag ein voller Erfolg, aber auch ein klarer Auftrag: „Es ist höchst an der Zeit, endlich dafür zu sorgen, dass Wohnungen in ganz Österreich wieder bezahlbar werden. Unsere BürgerInneninitiative, die unter www.billiger-wohnen.jetzt unterstützt werden kann, ist der erste wesentliche Schritt dazu", so Kucharowits und Sternjak abschließend.

Weitere Informationen: www.billiger-wohnen.jetzt
Ein Foto von der Aktion in Klagenfurt finden Sie auf dem Flickr-Account der SPÖ unter http://tinyurl.com/hdd8cf7

(Schluss) cs/ve

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