Nepp ad Bank Austria: Verunsicherung der Mitarbeiter muss ein Ende haben

Gleichgültig auf Kosten der Mitarbeiter - Häupl soll ernstes Wort mit "Hausbank" reden

Wien (OTS) - Wie der aktuelle "trend" berichtet, plant die derzeitige Führung der Bank Austria/UniCredit die Pensionskosten der Mitarbeiter auf den Staat zu übertragen. So soll statt wie bisher die Bank mittels einer fragwürdigen rechtlichen Konstruktion künftig der Staat die Pensionen der 3.300 Mitarbeiter bezahlen. "Dadurch setzt sich die Verunsicherung tausender Bank Austria Mitarbeiter fort", ärgert sich Dominik Nepp, Klubobmann der Wiener FPÖ. Nepp sieht nun den Wiener Bürgermeister Michael Häupl in der Pflicht: "Ein derartiges Privatisierungsschlamassel mit Nachwehen, haben die tausenden Mitarbeiter nicht verdient. Wenn Häupl auch nur ein Mindestmaß an Pflichtbewusstsein hat, dann erinnert er sich hoffentlich, dass eine wesentliche Verantwortung an dieser Entwicklung bei der SPÖ liegt", weist Nepp auf den damaligen von Sozialdemokraten gesteuerten Verkauf der Bank hin.

Schon längst hätten sich die Vertreter der AVZ Privatstiftung in die Diskussion einbringen müssen, aber alles was seitens der AVZ zu hören ist, ist Gleichgültigkeit und Gleichmut gegenüber der Situation der Bank Austria. "Umso bedauernswerter ist das, weil die Stadt Wien letztendlich noch immer mit Milliarden für die Bank haftet", so Nepp. Insbesondere Häupl sei aufgefordert von der "Hausbank" der Stadt Wien einen besseren Umgang mit den Mitarbeitern einzufordern. Ansonsten müsse man sich wohl genauer ansehen, ob eine derartig fragwürdig agierende Bank der richtige Partner für die Stadt Wien ist, so der Klubobmann. "Wir wollen Klarheit für die tausenden betroffenen Mitarbeiter. Alleine, dass aufgrund einer Gewinnmaximierung privatrechtliche Ansprüche auf den Staat übertragen werden, ist absurd. Denn diese sind jahrzehntelang in der Bank bilanziert und mit Wertpapieren besichert worden", so Dominik Nepp. (Schluss)

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