Wimmer/Schrangl zu Sexattacke in Linzer Parkbad: Strengerer Maßstab bei U-Haft

Sofortiges Hausverbot erlassen - Konsequenzen für straffällige Asylwerber verschärfen

Linz (OTS) - "Die Verunsicherung der Linzerinnen und Linzer aufgrund der sexuellen Übergriffe im Linzer Parkbad und anderen Vorfällen, die belästigte Frauen zur Anzeige brachten, ist groß", berichtet der Linzer Vizebürgermeister Detlef Wimmer. In dasselbe Horn stößt der freiheitliche NAbg. Philipp Schangl, der die Politik gefordert sieht die Sorgen und Ängste der Menschen ernst zu nehmen. Aufgrund der Vorfälle in Deutschland werden auch bei uns endlich die Dinge beim Namen genannt und sexuelle Übergriffe von Asylwerbern nicht mehr unter den Teppich gekehrt", so Schrangl.

"Wie nun bekannt wurde, ist der vermeintliche Sexualtäter vom Parkbad von der Linzer Polizei gestern zwar einvernommen, aber aufgrund seiner Aussage wieder auf freien Fuß gesetzt worden", zeigen sich Wimmer und Schrangl empört. "Die Strafdrohung bei sexueller Belästigung ist derzeit bei sechs Monaten, wodurch im konkreten Fall eine Untersuchungshaft nicht ausgesprochen werden kann", erklärt Schrangl, der sich aber für einen strengerer Maßstab bei der Untersuchungshaft ausspricht. "Eine Verschärfung der Strafen bei Sexualdelikten wird seitens der FPÖ begrüßt!"

"Kaum eine betroffene Person wird 'zum Spaß' jemanden anzeigen. Wenn ein dringend tatverdächtiger Täter wieder auf freien Fuß ist, müssen die Linzer Bäder sofort ein Hausverbot veranlassen", fordert der Linzer Sicherheitsreferent. "Auch wenn die Unschuldsvermutung gilt, müssen wir die Sorgen der Linzerinnen und Linzer ernst nehmen und diese Sofortmaßnahme ergreifen", ist Wimmer von der Notwendigkeit dieser Maßnahme überzeugt.

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