SWV - Matznetter: Wir stehen Wachstum und Bürokratie-Abbau nicht im Wege

WKÖ und SVA könnten Vorbildrolle einnehmen – Betriebe durch Wertschöpfungsabgabe entlasten

Wien (OTS) - „Es geht auch mit konstruktiven Vorschlägen, statt nur schlechte Stimmung zu verbreiten“, kommentiert SPÖ-Wirtschaftssprecher und Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands Österreich (SWV) Christoph Matznetter das Reformpaket zum Bürokratie-Abbau, das Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl bei ihrer heutigen Pressekonferenz präsentiert haben. Und führt aus:
„Entbürokratisierung und Entlastung haben wir bereits in unserem Regierungsübereinkommen festgeschrieben. Bürokratie-abbauenden und wachstumsfördernden Maßnahmen stehen wir jedenfalls nicht im Wege“.

Um Bürokratie-Lasten deutlich zu reduzieren, schlägt Matznetter vor, dass „Wirtschaftsministerium, Wirtschaftskammer (WKO) und die Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA) – allesamt in ÖVP-Hand – tatsächlich mit gutem Beispiel vorangehen und mehr Mut zur Veränderung zeigen könnten, um ihrem Namen als Unternehmensvertretungen gerecht zu werden. Dann könnten sich unsere Selbständigen auf das konzentrieren, was sie am besten können, nämlich wirtschaften, Arbeitsplätze schaffen und Wohlstand sichern“.

Als wachstumsfördernde und entlastende Maßnahme führt Matznetter die Steuerreform ins Feld: „Hier hat die Bundesregierung gute Arbeit geleistet.“ Bei der Senkung der Lohnnebenkosten sieht Matznetter jedoch noch Spielraum, deshalb setzt sich der SWV-Präsident weiter für die Einführung einer Wertschöpfungsabgabe und damit die Verbreiterung der Bemessungsgrundlage ein. „Denn, sie entlastet Betriebe durch Verschiebung der Abgabenlast nachhaltig, setzt Investitionen frei und kurbelt die heimische Wirtschaft an. Daher ist jede Unternehmervertreterin und jeder Unternehmervertreter, die und der sich dagegen wehrt, gegen jede spürbare Lohnnebenkostensenkung für Betriebe und gegen jedes gerechte Beitragssystem. Also Mut zur Veränderung, dann klappt das auch mit dem Bürokratie-Abbau,“ appelliert Matznetter abschließend. (Schluss)

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