FP-Huber: EVN-Teuerungswelle geht munter weiter

Landeseigener Energieversorger erhöht Netzentgelte um 11 Prozent – FPÖ fordert eine Ende der Abzocke niederösterreichischer Strom- und Gaskunden

St. Pölten (OTS) - „Der Abzocke durch das Kleingedruckte auf der Strom- und Gasrechnung muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden“, so der freiheitliche Konsumentensprecher LAbg. Martin Huber. Mit Jahresbeginn habe die EVN die Netzentgelte um knapp 11 Prozent erhöht, aus freiheitlicher Sicht eine nicht zu rechtfertigende finanzielle Mehrbelastung für alle niederösterreichischen Haushalte und Betriebe.

Schon bei den ersten Teuerungswellen habe die FPÖ davor gewarnt, dass diese nicht die letzten sein werden. „Leider haben wir Recht behalten, dass die EVN weiterhin versucht, nach den desaströsen Bilanzen ihrer Auslandsabenteuer, einen Teil der Verluste auf ihre Kunden abzuwälzen“, ärgert sich der freiheitliche Mandatar. Die Begründung der EVN, hohe Investitionen in die Stromnetze und eine geringere Nachfrage habe zu den Erhöhungen geführt, lässt Huber nicht gelten. „Auch die Stromanbieter in Kärnten und der Steiermark sind mit ähnlichen Situationen konfrontiert, dort wurde allerdings jeweils nur um rund 2 Prozent erhöht“.

„Dieser Abzocke der niederösterreichischen Stromkunden muss ein für allemal ein Ende gesetzt werden. Darüber hinaus hat die Landesregierung – als Mehrheitseigentümer der EVN – dafür Sorge zu tragen, dass eine einheitliche, transparente Strom- und Gasrechnung auf den Weg gebracht wird, um den Kunden zu ermöglichen, die Rechnungen zu vergleichen und dadurch auch versteckte Abgaben zu erkennen“, so Huber abschließend.

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