„Europastudio“ zum Thema „Abschottung: Ein neuer Ostblock in Europa?“

Am 24. Jänner um 11.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Europa stößt in der Flüchtlingspolitik an seine Grenzen. Die Verweigerungshaltung osteuropäischer Länder wie Ungarn, Polen, Tschechien und Slowakei im Hinblick auf Asylwerber-Verteilungsquoten ist eines der größten Probleme bei der Bewältigung der Krise. Brüssel erscheint machtlos beim Einfordern von Solidarität, obwohl gerade diese vier Staaten große Finanzhilfen aus Brüssel erhalten. Nach dem Sieg der EU-feindlichen, rechtskonservativen und nationalistischen Partei des Rechtes und der Gerechtigkeit (PiS) bei den Wahlen in Polen ist eine persönliche und politische Achse zwischen den „starken“ Männern beider Länder, Viktor Orbán und Jarosław Kaczyński, entstanden. Auch die sozialdemokratische Regierung unter Robert Fico in der Slowakei fährt einen massiv ausländer- und moslemfeindlichen Kurs. Und Tschechien hat sich der Front der Nein-Sager angeschlossen.

Entsteht eine Art neuer Ostblock ohne Kommunismus? Warum lehnen diese Staaten die Zusammenarbeit in der Flüchtlingskrise ab und warum unterstützt eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger diesen Kurs? Was bedeutet das für die Zukunft dieser Staaten, für die EU und vor allem für Deutschland und Österreich? Darüber diskutieren unter der Leitung von Prof. Paul Lendvai am Sonntag, dem 24. Jänner, um 11.05 Uhr in ORF 2 im „Europastudio“:

Adam Krzemiński
Kommentator „Polityka“, Warschau

Cathrin Kahlweit
Korrespondentin, „Süddeutsche Zeitung“

Tamás Bauer
Nationalökonom, Budapest

Gerald Schubert
Korrespondent „Der Standard“, Prag

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Das „Europastudio“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

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