APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Faymann, Hundstorfer und Kohl aktuell vorne. Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Faymann, Hundstorfer und Khol aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 15.01. bis 21.01.2016 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ).

Beim Asyl-Gipfel am Mittwoch einigten sich Bundesregierung und Landeshauptleute darauf, die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen zu deckeln und in diesem Jahr nur noch 37.500 Asylwerber aufzunehmen. Bis 2019 sollen es maximal 127.500 sein. Das entspricht 1,5 Prozent der heimischen Bevölkerung. Die 90.000 Asylanträge aus dem Vorjahr werden nicht einberechnet. Der Bundeskanzler bezeichnete diese Vorgehensweise als „Notlösung“ und „Plan B“, der auch ein „Aufrütteln“ der EU bezwecken soll. Schon im Vorfeld des Asyl-Gipfels erklärte Faymann, dass an Österreichs Grenzen „viel stärker“ als bisher kontrolliert werden müsse.

Hilfsorganisationen und Oppositionsparteien äußerten Kritik an den Plänen der Bundesregierung. Bemängelt wurden unter anderem die zahlreichen unbeantworteten Fragen, etwa zur Überschreitung des geplanten Höchstwertes und der verfassungs- und europarechtlichen Rechtmäßigkeit der angedachten Maßnahmen.

Beim Neujahrstreffen der FPÖ in Wels bezeichnete Parteiobmann Heinz-Christian Strache Bundeskanzler Faymann wegen seiner Flüchtlingspolitik als „Staatsfeind“. Bundespräsident Heinz Fischer betonte daraufhin, es müsse „unverzüglich und rechtzeitig die Stopptaste gedrückt werden“, wenn eine Partei den Bundeskanzler als „Staatsfeind“ bezeichne.

Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich der oberösterreichische Soziallandesrat Reinhold Entholzer (SPÖ) auf Platz sieben im Ranking.

Kurz vor dem Landesparteitag der SPÖ-Oberösterreich gab Entholzer bekannt, nicht mehr als Vorsitzender zu kandidieren. Entholzers Rückzug als Parteichef war ein heftiger parteiinterner Streit um die Position des Landesgeschäftsführers vorangegangen. Zum neuen SPÖ-Vorsitzenden wurde der Präsident der Arbeiterkammer, Johann Kalliauer, gewählt. Entholzer wünschte seinem Nachfolger Kalliauer, dass „endlich geschlossen in den Reihen diskutiert wird“. Entholzer entschuldigte sich auch bei seiner ursprünglich geplanten Landesgeschäftsführerin Sabine Schatz für die „schwierige Lage“, in die er sie gebracht habe. Wer Entholzer in der Landesregierung nachfolgt steht noch nicht fest.

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