FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: Hundstorfer hat Behinderten-Problem

SPÖ-Kampagnen-Manager beleidigt behinderte Menschen mit „Krüppellied“

Wien (OTS) - „Einen sehr eigenartigen Zugang zum Thema Behinderungen dürfte der Kampagnen-Manager von Präsidentschaftskandidat Hundstorfer haben, wenn er Behinderten das ‚Krüppellied“ widmet. In diesem heißt es etwa: ‚Die Lahmen lock ich in ein Haus - Wohl in ein dunkles Gangerl - Schnall ihnen die Prothesen ab - Und spiel mit ihnen Fangerl‘“, zeigte sich die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein entsetzt über die Mitarbeiter des Sozialministers, der ja auch maßgeblich für die Behinderten-Agenden zuständig ist. „Hundstorfer will offenbar kein Präsident für behinderte Menschen sein, wenn er solche Leute beschäftigt“, so Belakowitsch-Jenewein.

„Menschen mit Behinderungen haben es in ihrem Leben ohnehin schon schwer genug, wie es etwa in der jüngst veröffentlichten ‚Gleisdorfer Deklaration‘ nachzulesen war. Da brauchen sie nicht auch noch Spott und Hohn von oberster Stelle“, so Belakowitsch-Jenewein, die Hundstorfer aufforderte rasche Konsequenzen aus den Verfehlungen seines Kampagnen-Managers zu ziehen. Nicht auszudenken, wenn dieser einmal trüber Laune sein sollte, denn dann könnte folgendes passieren: „Wenn ich mal trüber Laune bin - Dann geh ich zu die Blinden - Und lache mir den Buckel krumm - Wenn sie die Tür nicht finden“, zitierte Belakowitsch-Jenewein aus dem „Krüppellied“, das in der SPÖ offenbar für Heiterkeit und Schenkelklopfer sorgt.

Eine derart unappetitliche Geisteshaltung richte sich von selbst, sagte Belakowitsch-Jenewein und forderte von Hundstorfer eine Distanzierung und eine Entschuldigung bei den behinderten Menschen ein, die sich bereits beim FPÖ-Bürgerservice über diese Entgleisung des SPÖ-Strategen beschweren würden. Ebenso sei es erstaunlich, dass sich die Behinderten-Sprecher der anderen Parlamentsparteien und der Herr Behindertenanwalt in nobler Zurückhaltung üben würden, so Belakowitsch-Jenewein.

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