IWO-Neujahrs-Cocktail

Energiebranche trifft sich zum traditionellen Jahresauftakt

Wien (OTS) - Energieeffizienzgesetz, Klimakonferenz, diskutierte Ölheizungsverbote – das vergangene Jahr brachte große Herausforderungen für die Energiebranche mit sich. Beim traditionellen Neujahrs-Cocktail des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO) im Ristorante DaVinci diskutierten rund 120 Energie-Branchen-Insider mögliche Strategien zu aktuellen Themen.

Eröffnet wurde der Branchentreff durch Fabian Handte, Vorstandsvorsitzender des IWO-Österreich, und Martin Reichard, Geschäftsführer des IWO-Österreich. In seiner Eröffnungsrede blickte Handte auf die Branchen-Entwicklungen im letzten Jahr zurück und skizzierte die Herausforderungen der nahen Zukunft:„2015 war für die Energiebranche mit wichtigen Meilensteinen und vielen Veränderungen verbunden. Durch das Energieeffizienz-Gesetz auf nationaler, und die Klima-KonferenzCOP21 in Paris auf internationaler Ebene, wurden die Weichen noch stärker in Richtung Klimaschutz gestellt. Es braucht jetzt einheitliche Ansätze innerhalb der Energiebranche und zukunftsorientierte, praxisnahe politische Konzepte, anstelle von populistischen Schnellschüssen, um diese Herausforderungen zu bewältigen.“

Handte betonte, dass der Fokus klar auf die Themen Technologieneutralität und Kosteneffizienz gerichtet werden müsse. IWO stehe genau dafür und treibe als Informationsdrehscheibe nicht nur fokussiert die Interessen der Branche, sondern auch die Interessen der österreichischen Konsumenten voran. Zudem unterstrich Handte den hohen Stellenwert von Energieeffizienz innerhalb der Mineralölindustrie: „Durch unsere Förderprogramme für neue, effiziente Brennwerttechnik setzt die Branche wichtige Anreize, um den Energiebedarf österreichischer Haushalte drastisch zu senken – und zwar ohne jegliche Nutzung von Steuergeldern oder sonstigen Subventionen.“

Auch Martin Reichard, Geschäftsführer des IWO Österreich, ist von der zentralen Rolle effizienterer Energienutzung überzeugt: „Unsere Aufgabe wird es sein, weiter an Lösungen zu arbeiten, die den Klimaschutzzielen entsprechen und gleichzeitig umsetzbar und kostengünstig für den Verbraucher sind. Die moderne Öl-Brennwert-Technik ist ein Zukunftsmodell, das genau hier ansetzt und Konsumenten die Möglichkeit bietet, wirklich viel Energie einzusparen. Gleichzeitig können Ölheizungsbesitzer noch lange Zeit effizient und kostengünstig heizen und sich an verlässlicher Wärme durch Öl erfreuen.“ Reichard betont, dass der von manchen geforderte, sofortige Ausstieg aus der fossilen Energie nicht die Antwort sein kann: „Besonders im Westen Österreichs gibt es entlegenere Gebiete, in denen andere Energieträger wie Fernwärme nicht zugänglich sind. Gerade hier ist die Ölheizung nach wie vor eine der wichtigsten Raumwärmequellen“. Ein sofortiger Ausstieg wäre eine realitätsferne Maßnahme, die  hunderttausende Heizölkunden verunsichern und vor allem bei Personengruppen mit niedrigem Einkommen zu Energiearmut führen würde.

Kostentechnisch ist die Ölheizung kaum zu unterbieten. Nicht zuletzt durch die aktuelle Preisentwicklung profitieren Ölheizungsbesitzer in den vergangenen Monaten besonders von ihrer Heizform – entgegen einiger früherer Prognosen ist der Heizölpreis so niedrig wie zuletzt vor über zehn Jahren. Handte und Reichard sind sich einig, dass Heizöl ein wichtiger Bestandteil der heimischen Energieversorgung bleiben und auch weiterhin nicht an Bedeutung für den österreichischen Energiemarkt verlieren wird. Die Ölheizung ist und bleibt eine zukunftssichere Heizquelle, die mit modernster Technik höchste Effizienzansprüche erfüllt, fast feinstaubfrei heizt, kostengünstig betrieben werden kann und bequem für die Konsumenten ist. 

Über das IWO

Das IWO-Österreich (Institut für Wärme- und Oeltechnik) ist ein als Verein organisiertes Kompetenzzentrum für Heizfragen und versteht sich als zentrale Informations- und Beratungseinrichtung der österreichischen Mineralölwirtschaft. Mitglieder des IWO-Österreich sind zahlreiche Unternehmen aus den Bereichen Mineralölindustrie, Energiehandel, Kesselindustrie, Installationsunternehmen, Wirtschaftskammern, Tankhersteller und Kaminwerke

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