Heta – LR Gerhard Köfer: „Kärnten braucht einen alternativen Masterplan“

Klagenfurt (OTS) - „Kärnten benötigt für den absolut möglichen Fall, dass die Heta-Gläubiger nicht zu zwei Dritteln dem Ausgleichsangebot zustimmen, unbedingt einen alternativen Masterplan.“ Diesen fordert Team Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer nach dem heutigen Sondergipfel der Regierungsmitglieder: „Nachdem immer mehr Gläubiger ganz offensiv mitteilen, dass sie das Angebot ablehnen, verlange ich jetzt, die Zeit bis zum Stichtag für die Annahme des Angebotes, den 11. März, dafür zu nutzen, um ein ganz konkretes Alternativszenario vorzubereiten.“ Kärnten muss, wie Köfer in aller Deutlichkeit festhält, auch dann eine Zukunft haben, wenn das Land von den Gläubigern negativ überrascht wird. „Selbst wenn das Angebot Kärntens angenommen werden sollte, stellt das keinen Grund zur Freude dar:
Immerhin sprechen wir dann von einer zusätzlichen Schuldenbelastung von 1,2 Milliarden Euro für das Land. Das scheint die „Zukunftskoaltion“ aber wenig zu beeindrucken.“

Laut Köfer gilt es aktuell auch diese brennenden Fragen, in enger Abstimmung mit der Bundesregierung, dringend zu beantworten und schon jetzt Konzepte parat zu haben: „Was passiert wirklich, wenn der Insolvenzfall eintritt? Welche Maßnahmen werden dann ergriffen? Wie bleibt unser Bundesland in seinen Grundzügen handlungsfähig?“ Kärnten würde mit einer Insolvenz völliges juristisches Neuland betreten, verdeutlicht Köfer weiter: „Daher bedarf es jetzt im Hintergrund zusätzlicher Kraftanstrengungen, um für den Fall der Fälle ausreichend vorbereitet zu sein.“

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