„trend“-Umfrage: Österreicher erwarten schwere wirtschaftliche Einbußen durch die Flüchtlingswelle

Österreicher befürchten durch die erhöhte Zuwanderung von Asylwerbern steigende Arbeitslosigkeit, sinkende Löhne und eine Zunahme an Schwarzarbeit.

Wien (OTS) - Die österreichische Bevölkerung erwartet schwere wirtschaftliche Einbußen durch die Flüchtlingskrise. Das ergab die erste österreichweite Umfrage zu den wirtschaftlichen Folgen der erhöhten Zuwanderung, die am Freitag im nunmehr wöchentlich erscheinenden Wirtschaftsmagazin „trend“ veröffentlicht wird. 78 Prozent der vom Meinungsforschungsinstitut OGM für den „trend“ befragten Österreicher erwarten eine steigende Arbeitslosigkeit, 70 Prozent sinkende Löhne und Einkommen sowie 74 Prozent eine Zunahme bei Schwarzarbeit und Pfusch. Auch bei Standortqualität und Produktivität Österreichs und sogar dem Angebot an Fachkräften sieht eine Mehrheit der Österreicher negative Entwicklungen durch die Zuwanderung. Lediglich beim Konsum rechnet eine Mehrheit (51 Prozent) mit einer positiven Entwicklung.

Bei der umstrittenen Frage der Arbeitserlaubnis für Asylwerber stellt sich eine knappe Mehrheit gegen eine Änderung: 49 Prozent sind gegen eine Arbeitserlaubnis vor dem positiven Asylbescheid, 40 Prozent sind für eine Arbeitserlaubnis bereits ab Asylantrag.

OGM-Institutschef Wolfgang Bachmayer dazu im „trend“: „Die Bevölkerung ist durch die Flüchtlingskrise massiv verunsichert. Ob die von der Regierung nun geplante Obergrenze für Asylwerber dagegen helfen wird, ist zumindest fraglich. Denn die Menschen sorgen sich nicht nur über den künftigen Zustrom, sondern auch über die langfristigen wirtschaftlichen Folgen der bereits erfolgten Zuwanderung.“

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