„matinee“ am 24. Jänner in ORF 2: Wolfgang Amadeus Mozart – musikalisch und kulinarisch

Außerdem: „Neue Gartenkunst“ vom Duo Breimann & Bruun, die Winterwächter am Großglockner und aktuelle Kulturtipps

Wien (OTS) - Vor 260 Jahren, am 27. Jänner 1756, wurde Wolfgang Amadeus Mozart in Salzburg geboren. Die „matinee“ – präsentiert von Clarissa Stadler – wirft am Sonntag, dem 24. Jänner 2016, um 9.35 Uhr in ORF 2 einen „musikalisch-kulinarischen“ Blick auf das Schaffen des Komponisten und seine Zeit und beleuchtet dazu den historischen Hintergrund der Opernwerke des Erfolgsduos Mozart und Da Ponte. Ein weiteres kreatives Duo sind die Landschaftsarchitekten Henning Breimann und Bertel Bruun, die mediterranes Gartenflair mit skandinavischem Design verbinden – um 9.05 Uhr in „Neue Gartenkunst – Die Pflanzenwelt von Breimann & Bruun“. Um 10.25 Uhr steht die „Kulturwoche“ mit aktuellen Kulturtipps auf dem Programm. „Ausflug ins Gestern – Schneeräumung am Großglockner 1961“ dokumentiert als Abschluss der „matinee“ um 10.50 Uhr die Arbeit der Winterwächter auf Österreichs höchstem Berg.

„Neue Gartenkunst – Die Pflanzenwelten von Breimann & Bruun“ (9.05 Uhr)

Dass skandinavisches Design und mediterranes Gartenflair kein Widerspruch sein müssen, zeigen die Gärten von Henning Breimann und Bertel Bruun. Das deutsch-dänische Duo aus Hamburg ist mit seinem Stilmix aus klarer Formensprache und sinnlicher Gartenkunst vor allem auf Mallorca sehr erfolgreich. Auf der Baleareninsel haben sich die beiden Landschaftsarchitekten mit der Gestaltung von großen Landhausgärten einen Namen gemacht. Breimann und Bruun verstehen es, sich intensiv auf den jeweiligen Ort und die traditionelle Kulturlandschaft der Insel einzulassen. So entstanden verschiedene Projekte, die einen Bezug zu mallorquinischen Klostergärten oder historischen Landgütern aufweisen. Auffallend sind in allen Gärten der akkurate Formschnitt von Buchs- und Lorbeerhecken sowie der sichere Umgang mit der lokalen Pflanzenwelt. Duftende Kräuterbeete mit Rosmarin und Lavendel, kleine Zitrusgärten oder Olivenhaine symbolisieren für Nord- und Mitteleuropäer den Traum vom sonnigen Süden. Hinter ihren Entwürfen steckt enormes Wissen über die Pflanzenwelt des Mittelmeers. Dieses hat sich das Duo über Jahre hinweg im eigenen Garten am Lago Maggiore erarbeitet. In diesem imposanten „Versuchslabor“, hoch über dem größten See Italiens, überprüfen die Gartenarchitekten ihre Ideen auf Tauglichkeit. Gestaltung: Christoph Schuch.

„Musikalisch Kulinarisch – Mozart und Da Ponte“ (9.35 Uhr)

Es war einst in einer Wiener Freimaurerloge, wo Mozart auf seinen späteren Librettisten Lorenzo Da Ponte traf. Beide Männer führten ein außergewöhnliches Leben, das – besonders auf Reisen – Abenteuer und Genuss versprach, aber auch Ungemach und wenig Idylle bedeuten konnte. Beider Liebe zu den Frauen und zu den kulinarischen Genüssen ihrer Zeit haben die Künstler in ihren gemeinsamen Werken verewigt. Den Großteil seines Lebens verbrachte Mozart auf Reisen. Aus der Korrespondenz seines Vaters erfährt man viel über die damalige Ess-und Trinkkultur: W. A. Mozart war gewiss ein kulinarischer Grenzgänger zwischen den sozialen Schichten. Neben einfachen Schenken und Wirtshäusern hatte er ausreichend Gelegenheit, die Küche hinter mancher Palastfassade kennenzulernen. Hatte Lorenzo Da Ponte nach eigenen Angaben erst mit elf lesen und schreiben gelernt, war Mozart in diesem Alter bereits durch halb Europa gereist und hatte solcherart viele auch kulinarische Erfahrungen gesammelt. Wien war schließlich jene Stadt, in der Mozart und Da Ponte zum ersten Mal zusammentrafen. Der Frauenliebling Lorenzo Da Ponte war – verurteilt wegen Ehebruchs und Konkubinats – von seiner venezianischen Heimat ins Exil im friulanischen Görz geflüchtet und folgte alsbald dem Ruf Kaiser Josephs II. als Theaterdichter nach Wien. Die Opern „Le nozze di Figaro“, „Don Giovanni“ und „Così fan tutte“ waren schließlich das Ergebnis dieser einzigartigen künstlerischen Verbindung. Die Dokumentation folgt den Lebensstationen von Mozart und Da Ponte von Venedig und Görz über Wien nach Salzburg und Prag und erinnert unter anderem an die Rezepte von Mozarts Leibgerichten. Gestaltung: Georg Madeja.

Apropos Mozart: 3sat zeigt am Sonntag um 10.15 Uhr den verschollen geglaubten Stummfilm „Mozarts Leben, Lieben und Leiden“ und danach die Dokumentation „Marke Mozart“ (11.00 Uhr) über den Werbewert des Komponisten.

„Kulturwoche“ (10.25 Uhr)
Aktuelle Kulturereignisse und Kulturtipps aus Österreich, kurz zusammengefasst und spannend berichtet von der Kulturredaktion des ORF.

„Ausflug ins Gestern – Schneeräumung am Großglockner 1961“ (10.50 Uhr)

Der höchste Berg Österreichs, der Großglockner, ist seit dem Bau der Glockner-Hochalpenstraße 1935 Millionen von Touristen und Naturfreunden zugänglich. Außer im Winter, wo meterhohe Schneeverwehungen und Lawinengefahr dem Autoverkehr Einhalt gebieten und die ca. 50 Kilometer lange Straße zeitweise gesperrt werden muss. In der Nähe des Wallack-Hauses in Mesenaten auf 2.350 m Seehöhe wohnen von Dezember an die Winterwächter. Zu ihrer Arbeit gehört die gewissenhafte Durchführung der Schneemessungen. Bei der Räumung der Glocknerstraße kommen Rotationspflüge zum Einsatz.

Die Sendungen der „matinee“, für die Lizenzrechte vorliegen, sind nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und werden auch als Live-Stream angeboten.

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