FSG-Köpf: Grenzen für Vermögenszuwächse statt für AsylwerberInnen

Ungleiche Verteilung der Ressourcen ist Hauptgrund für Migration

Wien (OTS) - „Es ist beschämend, dass Obergrenzen für AsylwerberInnen eingeführt werden sollen, während die Politik weiterhin nicht dazu imstande ist, dem grenzenlosen Zuwachs von Vermögen einen Riegel vorzuschieben, was einer der Hauptgründe für die wirtschaftlichen Probleme und die politische Instabilität in der Welt darstellt“, erklärt die Vorsitzende der FSG-(Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen)-Jugend Wien, Carina Köpf.

„Wenn jemand ernsthaft interessiert ist, die Migration aus den südlichen Ländern nach Europa dauerhaft einzudämmen, dann muss er zunächst über die ungleiche Verteilung von Ressourcen sprechen. Wenn die 62 reichsten Menschen der Welt mehr Geld haben als der Rest der Weltbevölkerung, dann braucht man sich nicht wundern, dass der ärmere Rest sich auf den Weg macht. Auch bei der Aufbringung der Kosten für eine gelungene Integration müssen vor allem jene Verantwortung übernehmen, die Vermögen im Übermaß besitzen“, so Köpf. „Als SozialdemokratInnen müssen wir uns immer wieder vergegenwärtigen, dass internationale Solidarität kein leeres Schlagwort ist und dass die Grenzen nicht zwischen Völkern, sondern zwischen arm und reich verlaufen.“

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